Russland

Riesetips für Russland

Visum

  • Sich rechtzeitig um das Visum kümmern – am besten über das Reisebüro über einen Visabroker, z.B. http://www.visarussia.ch – schneller, zuverlässiger Visa-Service.
  • Das Visum selbst zu organisieren ist sehr aufwändig und kommt schlussendlich teurer.
  • In Russland muss man sich als Tourist registrieren (spätestens 3 Tage nach Ankunft). Jedoch wissen wir bis heute noch nicht, ob dies wirklich nötig (gewesen) wäre oder nicht. Jeder hat anscheinend eine andere Meinung dazu. Macht man es, kann man sich eventuell vor Problemen (und korrupten Zöllnern/Polizisten) schützen.

Transsibirische Eisenbahn

Tickets:

  • am besten so früh wie möglich über http://www.realrussia.com buchen. (Die Tickets können zwar erst 45 Tage vor Abfahrt gekauft werden, aber über realrussia.com kann man sie immerhin schon reservieren.) Die Tickets kann man sich entweder schicken lassen, sich in einem Hotel in St. Petersburg oder Moskau hinterlegen lassen, oder sich (was sehr einfach und ausserdem die günstigste Variante ist!) in Moskau im Büro von realrussia.com abholen.
  • für kurze Strecken die 3. Klasse wählen (authentisches Erlebnis), für längere Strecken ist die 2. Klasse empfehlenswert (mehr Platz & Privatsphäre). Der Luxus der ersten Klasse ist überflüssig.
  • Wenn man Zeit hat, kann man die Tickets auch in Russland auf den Bahnhöfen kaufen. Aber: das Personal spricht oft wenig bis kein Englisch.

Im Zug:

  • Das gehört dazu: Ohropax, Schlaf-Maske, bequeme Kleidung, etwas zu essen (Instant-Nudeln), Teebeutel/Tasse, etwas von „zu Hause“, das man mit den Einheimischen teilen kann (z.B. Schokolade)

 

 

Tips Allgemein für Russland

(Basierend aus Erfahrungen, die wir in unserem knapp einmonatigen Russlandaufenthalt machen durften.)

  • Entgegen allen Vorurteilen: Die Russen sind sehr nett und hilfsbereit. Sie wirken zwar anfangs kühl und lachen nicht viel, aber kaum ist das „Eis gebrochen“, sind es sehr herzliche Menschen! Das Bild, das wir von den Russen aus den („all inclusive“) Ferien haben, stimmt nicht mit den Russen überein, die wir hier kennen gelernt haben.
  • Sich (vorgängig) unbedingt mit dem Russischen Alphabet vertraut machen
  • Russland – oder wenigstens die grossen Städte sowie die Orte entlang der Transsib, wo sich die Reisenden aufhalten – ist/sind nicht gefährlich. Es gibt wenig Kriminalität und die Leute sind grundsätzlich ehrlich. Man sollte sich – wie in jedem anderen Land auch – an die normalen Sicherheitsregeln halten.
  • Es ist ratsam, von Anfang an klar zu machen, dass man KEIN Amerikaner ist. Sobald es um Politik geht, können die Russen äusserst patriotisch werden.
  • Die Städte sind sehr modern. In ländlicheren Gebieten sind die Unterkünfte teilweise äusserst einfach (Plumpsklo, keine Dusche…)
  •  Vodka gehört zu Russland wie der Käse zur Schweiz. Aber: In Russland wird VIEL weniger Vodka getrunken als wir denken!
  • Es wäre schade, prinzipiell jede Einladung zu einem Vodka abzulehnen. Die Russen freuen sich sehr, wenn sie mit Fremden anstossen können, und man kommt schnell in Kontakt. Folgendes sollte man aber wissen:
    • Von Anfang an klar sagen, dass man nur ein Glas Vodka trinkt. (Funktioniert aber kaum – es wird garantiert nicht beim einen Glas bleiben, da – noch bevor man ausgetrunken hat – bereits das nächste Glas aufgefüllt wird!)
    • Die Russen vertragen auf jeden Fall viel mehr als wir – nicht versuchen, mitzuhalten
    • Es ist unhöflich, mit dem Trinken aufzuhören, bevor die Vodkaflasche leer ist.
    • Alkohol kann aus Menschen Bestien machen: Wer anfangs scheu, nett und friedlich wirkt, kann mit nur wenig Alkohol im Blut extrem aggressiv und unberechenbar werden (haben wir leider selber erlebt).
    • Im Restaurant/Bar: Von Anfang an nach jeder Runde die Rechnung bezahlen. Sonst kann es am Schluss (wenn alle mehr oder weniger betrunken sind) zu unangenehmen Überraschungen kommen.

 

 

 

Übernachten

Grundsätzlich

Airbnb’s gibt es in Russland – jedoch sind es nur Hostels (und keine Private), die sich anbieten. Diese Hostels sind oft einfach und preiswert, jedoch in den Städten schwierig zu finden, da sie sehr schlecht angeschrieben sind (unbedingt Google Maps benutzen – es gibt praktisch überall free WiFi).

 

Unterkünfte, die wir empfehlen können:

St. Petersburg: Chillout-Hostel

Olchon: Galina Hostel

 

Folgende Orte haben wir besucht

 

  • Petersburg (sehr empfehlenswert)
  • Moskau (sehr empfehlenswert)
  • Novosibirsk (nichts spezielles – nur als Zwischenstopp auf der Transsib)
  • Irkutsk (empfehlenswert – ideal als Ausgangspunkt für Reisen nach Olchon oder Listwijanka)
  • Listwijanka (Baikalsee, sehr empfehlenswert)
  • Insel Olchon (Baikalsee, sehr empfehlenswert, besonders die Tour in den Norden)

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