12 Monate unterwegs – 12 Fragen – 12 Antworten!

12 Monate – ein Jahr sind wir nun unterwegs. Und noch kein bisschen reisemüde! Als Spezial-Reisebericht für unser 12 monatiges Jubiläum geben wir Antworten auf die 12 Fragen, die wir von „unserem Publikum“ immer wieder gefragt werden. Viel Spass!

  1. Das schönste Reiseerlebnis

Unmöglich zu beantworten! Es lässt sich schlicht und einfach nicht in Worte fassen, was man in 12 Monaten Reise so alles erlebt. Um die Frage wenigstens ein bisschen zu beantworten: Die Herzlichkeit, Grosszügigkeit und Gastfreundschaft, die wir immer wieder erfahren durften, sind wohl das Grösste und Beste, was wir bisher erlebten. Keine Sehenswürdigkeit, keine Touristenattraktion kann da mithalten!

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  1. Das schönste Reiseland

Jedes Land hat seine Reize, Vor- und Nachteile. Für Veronica wäre das schönste Reiseland wohl China mit seiner vielfältigen Küchen und der einzigartigen Kultur.

Silvans Favorit ist Indien: Dieses Land bietet 24 Stunden am Tag Live-Kino. Kein anderes Land ist so vielfältig, magisch, abgefahren und bezaubernd zugleich! 

Drum tour (Xi'an)

Drum tour (Xi’an)

3. Unser „Geheimtip“

 Russland! Dieses Land geniesst – völlig ungerechtfertigt – bei vielen Europäern einen sehr schlechten Ruf. Man muss Russland selber erleben, um die Schönheit dieses Landes und die Herzlichkeit der Menschen zu erfahren. Die völlig „ausgehungerten“ und ständig betrunkenen Russen in den all-Inclusive-Hotels in der Südtürkei vermitteln leider ein völlig falsches Bild dieses wunderbaren Landes.

Babuschcas

Babuschcas

  1. Die ärgerlichsten Momente

 Zwar haben wir von den Buddhisten gelernt, uns so wenig wie möglich zu ärgern. Aber wenn ein Hund unsere beiden (!) elektrischen Zahnbürsten auffrisst, dann hört auch bei uns die Geduld auf!

  1. Die grösste Gefahr

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Giftschlangen, Krokodile, Skorpione… allen diesen wilden Tieren und noch vielen mehr haben wir direkt in die Augen geblickt. „Gefährlicher als jedes wilde Tier ist der Mensch!“, hat uns vor langer Zeit ein alter Indianer gelehrt. Wie recht er doch hat! Wenn man Tiere respektiert und sich an empfohlene Vorsichtsmassnahmen hält, gerät man kaum in gefährliche Situationen.

Naturkatastrophen können immer und fast überall auftreten. Davor blieben wir bisher gottseidank verschont.

Die grösste Gefahr bisher war ganz klar der Strassenverkehr. Da hatten wir mehr als einmal einen Schutzengel. Ebenfalls gefährlich sind alkoholisierte Menschen: Sie sind – im Vergleich zu wilden Tieren – leider völlig unberechenbar.

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  1. Das vermissen wir am meisten

Das Essen aus der Schweiz und Ecuador. Wie oft würden wir so gerne in eine knackige Bratwurst oder einen richtig stinkigen Schweizer Käse beissen!

Und wieder einmal ein Spiel des FC St. Gallen zu sehen wäre ein wünschenswerter Luxus – wenigstens für Silvan.

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  1. Das macht uns traurig

…dass es auch im Juli 2015 noch so viel Armut und Elend auf der Welt gibt. Hätten wir es nicht selber gesehen, würden wir es nicht glauben.

…dass wir auch im Juli 2015 noch so weit von Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau entfernt sind.

…dass es auch im Juli 2015 noch unzählige Kriege gibt und kein Ende in Sicht ist. Geld, Macht, Religion. Lohnt es sich wirklich, dafür zu sterben?

  1. Ist Euch das Reisen noch nicht verleidet?

Nein! Und das wird es sicher auch nie! Zu viel gibt es noch zu entdecken und erleben. Für uns gibt es nichts Spannenderes als fremde Menschen, Länder und Kulturen.

Wir sind erfüllt von grösster Dankbarkeit für alles, was wir bisher erleben durften und in Zukunft noch erleben werden! (Natürlich gab es zwischendurch auch „Reise-Tiefs.“ Aber diese sind nicht der Rede wert.) 

Silvan preparing "Airag" (Horsemilk with Vodka)

Silvan preparing „Airag“ (Horsemilk with Vodka)

  1. Das denken wir über das Leben in der Schweiz

Die Schweiz ist wahrscheinlich eines der schönsten Länder der Welt. Nur schade, dass sich bei den Menschen fast alles ums Arbeiten und Geld verdienen dreht. „Ich habe keine Zeit“ oder „ich habe Stress“ gehören leider zum Standard-Vocabulaire von Herr und Frau Schweizer. Erst wenn wir in ein (gesundheitliches) Tief fallen, wird uns bewusst, dass das Leben noch mehr zu bieten (gehabt) hätte. Schade, dass so viele Menschen nur von ihren Träumen sprechen und sie nicht in Taten umsetzen.

  1. Tips fürs Reisen

 Sei ehrlich, authentisch und neugierig. Behandle die Menschen stets mit Anstand und Respekt. Sei tolerant gegenüber Andersdenkenden. Trau dich aus deiner „Komfortzone“ heraus und lass dich auf Unbekanntes ein. Vertraue deinem Bauchgefühl… und sei dankbar, dass du die Chance hast zu Reisen. Das ist nicht selbstverständlich!

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  1. Wie geht es weiter mit „unserer“ Myanmar-Schule

Im August reisen wir zum dritten Mal nach Myanmar, um Englisch zu unterrichten. In der Zwischenzeit haben wir mit Freunden aus der Schweiz einen Verein gegründet, um an „unserer“ Schule Projekte im Bereich Bildung und Gesundheit zu realisieren. Weitere Infos folgen – wir freuen uns über deine Unterstützung! (P.S: Spenden können von den Steuern abgezogen werden!!!)

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  1. Wie geht es nun weiter?

Bilder sagen mehr als 1000 Worte:

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Eine kleine aber grosse Überraschung hat stattgefunden: Wir werden in Zukunft wohl einen dritten Platz im Flugzeug reservieren müssen 😉

Wir freuen uns riesig auf dieses Ereignis (voraussichtlich im Januar 2016) und sind unendlich dankbar dafür!

(Der aktuelle Reisebericht „No Stress down under!“ mit mehr Infos findest du weiter unten auf dieser Seite)

12 meses viajando – 12 preguntas – 12 respuestas

Doce meses – ya un año estamos viajando. Y sin embargo, no nos sentimos ni un poquito cansados! Como regalo especial por nuestro aniversario les queremos ofrecer una edición especial donde responderemos a las 12 preguntas Más inquiries por nuestro“público“. Diviértete leyéndolas!
1. ¿Cuál ha sido hasta ahora la experiencia más hermosa?

Es imposible responder! Simplemente no se puede expresar en palabras lo que hemos experimentado en estos 12 meses de nuestro viaje. Pero para responder a la pregunta, al menos un poquito: Lo más impactante es la calidez, la generosidad y la hospitalidad de la gente que se nos permitió vivir una y otra vez durante este viaje, es probablemente lo más grande y mejor que hemos experimentado hasta ahora. Ninguna atracción turística puede igualar esta experiencia!

2. ¿Cuál es el destino de viaje más hermoso?

Cada país tiene sus encantos, pros y contras. Para Verónica, el destino turístico más hermoso es China, con su diversidad culinaria y cultura única.

Silvan considera como destino favorito la India: Este país ofrece teatro en vivo las 24 horas del día. Ningún otro país es tan diverso, mágico y encantador al mismo tiempo!

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3. ¿Cuál es nuestro „consejo secreto“?

Rusia! Este país tiene – totalmente de manera injustificada – para muchos europeos una muy mala reputación. El secreto es visitar Rusia por tu propia cuenta, para experimentar la belleza de esta tierra y disfrutar de la calidez de su gente. La imagen que transmiten los rusos „hambrientos“ y borrachos en los hoteles „all inclusive“ en el sur de Turquía, lamentablemente dan una imagen totalmente falsa sobre este maravilloso país y su gente.

St. Basil Church  with full moon (it's actually a museum and not a church any more)

St. Basil Church with full moon (it’s actually a museum and not a church any more)

4. ¿Cuáles fueron los momentos más molestos?

Aunque hemos aprendido de los budistas, a guardar la calma, hubo un momento donde realmente nuestra paciencia fué puesta a prueba: imagínense que un perro saco nuestros cepillos de dientes eléctricos de la maleta y los masticó hasta destruírlos completamente! Hasta ahí llegó nuestra paciencia.

5. ¿Cuál es el mayor peligro?

Las serpientes venenosas, cocodrilos, escorpiones y otros animales salvajes a los cuáles hemos visto directamente a los ojos, no son tan peligrosos „como es el ser humano lamentablemente! „Si respetas a los animales y tomas enserio las medidas de precaución recomendadas, con seguridad no experimentaras situaciones peligrosas.

Los desastres naturales pueden ocurrir en cualquier lugar. Gracias a Dios, hasta ahora no hemos experimentado ningún tipo de desastre natural.

El mayor peligro hasta ahora es claramente el tráfico. Por suerte nuestro ángel guardián nos ha protegido más de una vez. Otras situaciones peligrosas son con personas ebrias, en comparación con los animales salvajes – estas son por desgracia totalmente impredecibles.

between Scorpions and Cobras: our accommodation!

6. ¿Que es lo que más extrañamos?

Claramente lo que más extrañamos es la comida suiza y ecuatoriana. ¿Cuántas veces nos encantaría comer un cevichito o morder en una salchicha crujiente o disfrutar de un queso suizo realmente apestoso!

Y por lo menos al Silvan le gustaría ver un partido del FC St. Gallen. Este sería un lujo deseable.

7. ¿Que nos produce tristeza?

… Que todavía hay tanta pobreza y miseria en el mundo. Si no hubiéramos visto con nuestros propios ojos, no lo creiríamos.

… Que todavía estamos tan lejos de la igualdad entre hombres y mujeres.

… Que hay un sinnúmero de guerras las cuáles no parecen tener fin. ¿Vale la pena morir por el dinero, el poder y la religión?

8. ¿No se aburren de estar solo viajando?

¡No! Y creemos con seguridad que esto nunca llegará a ocurrir! Hay muchísimo todavía por conocer, descubrir y experimentar. Para nosotros no hay nada más emocionante que conocer gente extraña, países y culturas.

Estamos llenos de gratitud por todo lo que hemos vivido hasta ahora y por lo que seguiremos experimentaremos en el futuro! (Por supuesto, hubo una ocasión donde el viaje nos cansó un poco. Pero sobre esto no vale la pena hablar.)

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9. ¿Que pensamos sobre la vida en Suiza?

Suiza es probablemente uno de los países más bellos del mundo. Es una pena que todo gira alrededor del trabajo y el dinero. Por lo general y desafortunadamente una de las frases típicas del señor y la señora suiza es: „No tengo tiempo“ o „tengo estrés“. Sólo cuando caen enfermos, algunos de ellos realizan que la vida tiene mucho más que ofrecer al trabajo y el dinero. Qué lástima ver que muchas personas sólo hablan de sus sueños y no los hacen realidad.

10 ¿Qué consejos son imprescindibles para viajar?

Ser honesto, auténtico y curioso. Trata a las personas siempre con decencia y respeto. Sé tolerante con los que piensan diferente. Abandona tus „cuatro paredes seguras y confortables“ y déjate llevar por lo desconocido. Confía en tu instinto y permanece agradecido por la oportunidad que tienes para viajar.

11. ¿Qué sucederá con „nuestra“ escuela en Myanmar?

En agosto viajaremos por tercera vez a Myanmar, para enseñar Inglés. Hemos fundado con amigos de Suiza una asociación con el fin de recaudar fondos y ejecutar diversos proyectos en el ámbito de la educación y la salud. Más informaciones están en camino y de antemano les agradecemos por su apoyo! (PS: Las donaciones se pueden deducir de los impuestos !!!)

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12. ¿Y cuáles son nuestros planes para el futuro?

Fotos valen más que mil palabras:

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Un pequeña pero gran sorpresa se llevó a cabo: En el futuro nosotros tendremos que reservar un tercer asiento en el avión ☺ Y bueno nosotros estamos muy contentos y agradecidos por este invaluable regalo!

( El nuevo artículo sobre Australia „No stress down under“ lo encuentras más abajo en esta página =)

12 months on the road – 12 answers to 12 question

12 months – one year have we been traveling. And we are still not a bit tired! As a „special“ for our 12-month anniversary, we provide answers to 12 questions that might be of great interest for our „public. Have Fun!

  1. The most beautiful experience

Impossible to answer! It can simply not be put into words what we have experienced in 12 months traveling. To answer the question at least a bit: The warmth, generosity and hospitality that we have experienced again and again are probably the biggest and best part of our journey. No sight, no tourist attraction can keep up with that!

  1. The most beautiful travel destination

Each country has its charms, pros and cons. For Veronica, the most beautiful travel destination would be China with its diverse cuisines and unique culture.

Silvans favorite is India: This country offers live theater 24 hours a day. No other country is so diverse, magical, wierd and enchanting at the same time!

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  1. Our „secret tip

Russia! This country suffers – completely unjustified – for many Europeans a very bad reputation. You have to experience Russia itself, to experience the beauty of this land and the warmth of its people. The completely „starved“ and constantly drunken Russians in the „all-inclusive hotels“ in south Turkey unfortunately convey a completely false picture of this wonderful country.

St. Basil Church

St. Basil Church

  1. The most annoying moment 

We were taught by the Buddhists to annoy us as little as possible. But as a dog ate our two (!) Electric toothbrushes, our patience was really challanged!

  1. The greatest danger

Poisonous snakes, crocodiles, scorpions … all these wild animals and still many more have we looked directly into the eyes. „More dangerous than any wild animal is man!“, Told us a long time ago an old Indian. How right he is! If you respect animals and adheres to recommended precautionary measures, one gets hardly in dangerous situations.

The greatest threat so far was clearly the road: We had more than once a guardian angel. Also dangerous are drunken people: They are – compared to wild animals – unfortunately totally unpredictable.

  1. What we miss the most

The food from Switzerland and Ecuador. How often would we love to bite into a crispy sausage or a really stinky Swiss cheese! And once again to see a game of FC St. Gallen would be a desirable luxury – at least for Silvan.

 

  1. This makes us sad

… That there is still so much poverty and misery in the world. If we had not seen it ourselves, we would not believe it.

… That in some countries, we are still so far away from equality between men and women.

… That there are still countless wars in July 2015 and no end is in sight. Money, power, religion. Is it worth dying for?

  1. Are you never sick of traveling?

No! And this will surely never happen! Too much is there still to discover and experience. For us there is nothing more exciting than foreign countries and cultures.

We are filled with the deepest gratitude for all that we have experienced so far and will be allowed to experience in the future! (Of course, we occasionally also feel „travel lows.“ But these are not worth talking about.)

with our Chinese friends on the top of Mount Hua

with our Chinese friends on the top of Mount Hua

  1. What we think about life in Switzerland…

Switzerland is probably one of the most beautiful countries in the world. Just a pity that everything revolves around work and earning money. „I have no time“ or „I have stress“ are unfortunately the standard vocabulary of Mr and Mrs Swiss. Only when we fall in a (health) deep, we realize what life would have (had) to offer. Too sad that so many people only speak of their dreams and never dare to realize them.

10. Tips for traveling

Be honest, authentic and curious. Treat people always with decency and respect. Be tolerant of those who think differently. Get out of your „comfort zone“ and let adventures happen. Trust your gut feeling … and be thankful that you have the chance to travel. Too many people don’t even have the chance to leave their country!

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  1. How will we continue with „our“ Myanmar-school

In August, we will travel for the third time to Myanmar, to teach English. Meanwhile we founded with friends from Switzerland an association in order to realize projects in the field of education and health for „our“ school. More information to follow – we appreciate your support!

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  1. What are your next projects?

Pictures say more than a 1000 words:

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A small but great surprise took place: In the future, we probably will have to reserve a third seat in the planes ☺

We are thrilled for this event and are grateful for it!

(Our curent Australia-Report „No stress down under“ is further down on this page)

No Stress „down under“ (deutsch)

Seit 10 Wochen in Australien

Bevor wir mit dem Reisebericht beginnen, hier ein kleines Rätsel:

Welchem Monster-Tier blickt Vero hier wohl in die Augen, dass sie SO ein Gesicht macht? Die Auflösung findest du am Ende dieses Berichts…

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Let’s get started…

Stress?? Was ist das? Das hatten wir das letzte Mal… vor ziemlich genau 12 Monaten, als wir auf unsere Reise aufgebrochen sind. In der Zwischenzeit haben wir dieses Wort aus unserem Wortschatz verbannt. Insbesondere die letzten acht Wochen hier in Australien waren alles andere als stressig. Momentan erleben wir die wohl ruhigsten Wochen der gesamten bisherigen Reise. Und das ist – der Situation entsprechend – auch gut so. Aber nun der Reihe nach:

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Nach unserer Campervan-Tour durchs australische Outback machten wir erstmals Stop in Proserpine, einer kleinen Stadt an der Ostküste. Während drei Wochen lebten und arbeiteten wir auf einem kleinen Campingplatz, wo wir beim Catering und bei Reinigungsarbeiten mithalfen. Kay und Ray, die Besitzer dieses Camps, nahmen uns von Anfang an auf wie Familienmitglieder – wir verbrachten viel Zeit mit und bei ihnen, und lernten durch sie die Australische Kultur (BBQ, Bier, Rugby… sowie unerschöpfliche Grosszügigkeit und Herzlichkeit) hautnah kennen. Besonders faszinierend war der wohnzimmergrosse Kühlschrank des Camps: Ein echtes Schlaraffenland, dessen Inhalt uns Tag und Nacht frei zur Verfügung stand. Gerne wären wir länger bei Kay und Ray und deren Familie geblieben – jedoch mussten wir weiter Richtung Norden nach Cairns, um unseren Campervan rechtzeitig zu verkaufen.

Veronica and Kay preparing Pizza for 70 guests

Veronica and Kay preparing Pizza for 70 guests

on an excursion with Kay & Ray

on an excursion with Kay & Ray

the very best fridge in the world...!!!

the very best fridge in the world…!!!

In Cairns (wo wir uns immer noch befinden) leben und arbeiten wir bei Michelle: Für „Kost und Logis“ helfen wir bei diversen Reparatur- und Renovationsarbeiten in ihrem Haus mit, Kochen, gehen täglich mit den Hunden am Strand spazieren… und geniessen die tollen Ausflüge mit unserer wunderbaren „Chefin“: Michelle liebt die Natur und die Nationalpärke rund um Cairns. Und ihre Leidenschaft ins äusserst ansteckend! Immer wieder führt sie uns zu versteckten Naturschönheiten, welche den „normalen“ Touristen verborgen bleiben, und begeistert uns mit Picknicken an den entlegensten Orten im Regenwald. Dieser Regenwald nördlich von Cairns verdient besondere Erwähnnung: Als ältester Urwald der Welt ist er ein echtes Juwel! Zwischen gigantischen Bäumen, Riesen-Farnen, Palmen, wilden Bächen und undurchdringlichem Dickicht kann man sich wunderbar vorstellen, wie unser Planet ausgesehen haben muss, als er noch von Dinosauriern bevölkert wurde.

Daintree National Park

Daintree National Park

lovely waterfall-breakfast with our gorgeous "boss", marvelous Michelle

lovely waterfall-breakfast with our gorgeous „boss“, marvelous Michelle

Silvan painting the gutter

Silvan painting the gutter

Eigentlich alles wunderbar – wäre da nur nicht unser Campervan, den wir dringend noch vor unserer Abreise verkaufen sollten. Langsam geraten wir in Zeitdruck (wir möchten bewusst das Wort „Stress“ nicht verwenden!). Denn bereits am 23. Juli fliegen wir via Singapur nach Hong Kong, bevor wir am 8. August zum dritten Mal nach Myanmar zu „unserer“ Schule fliegen.

Warum wir die momentane Ruhe hier in Cairns so sehr geniessen, und warum auch unsere nächsten Reisemonate eher ruhig und stressfrei sein soll(t)en, erfährst du im Bericht „12 Monate – 12 Fragen – 12 Antworten!“ bei der letzten Frage – Frage 12.

Ach ja, und hier noch die Auflösung, warum Vero sooooo ein ängstliches Gesicht macht:

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Das „schreckliche Monster“ entpuppt sich bloss als harmloeses Känguru, das nur freundlich sein will und zum „Grüezi“ sagen Vero (völlig überraschend) die Hand reicht. Hier in Australien sind die Kängurus eben noch gut erzogen!

Herzliche Grüsse – bis zum nächsten Bericht (voraussichtlich Mitte August).

Silvan & Veronica

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Mehr Fotos im Menu unter „Fotos Australien“

No Stress „down under“ (espanol)

Durante 10 semanas en Australia

Antes de comenzar con el artículo sobre nuestro viaje, traten de decifrar este misterio:

¿Qué animal monstruoso ve probablemente Vero aquí, que hace que cambie su rostro de tal manera? La solución la encontraran al final de este artículo…

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Vamos a empezar … estrés ?? Qué es eso? Bueno lo tuvimos la última vez antes de empezar con nuestro viaje hace más de 1 año. Y bueno a patir de esta experiencia decidimos omitir esta palabra de nuestro vocabulario. En particular, las últimas ocho semanas aquí en Australia Han sido cualquier cosa, pero menos estresante. Actualmente estamos experimentando las más tranquilas semanas en todo el viaje. Y de acuerdo a la situación actual – es perfecto. Bueno ahora, en orden de los hechos:

Después de nuestro recorrido en el auto- caravana por el interior de Australia, hicimos nuestra primera parada en Proserpine, un pequeño pueblo en la costa este. Durante tres semanas trabajamos y vivimos en un pequeño campamento a cambio de „alojamiento y alimentación“, donde principalmente ayudamos en limpieza y a prepararar alimentos. Kay y Ray, los propietarios del campamento nos hicieron sentir desde el primer momento como unos miembros más de su familia – pasamos mucho tiempo con ellos y de esta manera aprendimos mucho sobre la cultura y costumbres australianas como las: típicas barbacoas, cervezas, rugby … y la calidez y generosidad inagotable. Especialmente fascinante fue la refrigeradora gigante del campamento: un paraíso para cualquiera, cuyo contenido estuvo a nuestra disposición de día y de noche de manera gratuita. Con mucho gusto nos hubíese gustado quedadarnos más tiempo con Kay, Ray y su familia – pero tuvimos que partir hacia el norte con destino final Cairns, para vender nuestra caravana.

Veronica and Kay preparing Pizza for 70 guests

Veronica and Kay preparing Pizza for 70 guests

the very best fridge in the world...!!!

the very best fridge in the world…!!!

on an excursion with Kay & Ray

on an excursion with Kay & Ray

En Cairns (donde nos encontramos actualmente) vivimos y trabajamos con Michelle a cambio de „alojamiento y alimentación“. Aquí realizamos varias tareas como: cocinar, reparar y renovar pequeñas cosas de la casa, pasear todos los días a los perros en la playa … y porsupesto disfrutar las excursiones con nuestra maravillosa „jefa“ Michelle, la cuál es amante de la naturaleza y parques nacionales alrededor de Cairns. Y su pasión en muy contagiosa! Una y otra vez nos lleva a conocer las ocultas bellezas naturales las cuáles permanecen un mito para los turistas „normales“ y nos deleita con picnics en los lugares más remotos de la selva tropical. Esta selva en el norte de Cairns merece una especial mención: esta selva tropical es la más antigua del mundo, y es una verdadera joya! Entre árboles gigantes, helechos gigantes, palmeras, ríos, riachuelos y matorrales impenetrables uno puede imaginarse lo maravilloso que nuestro planeta debío ser, cuando este estuvo habitado por los dinosaurios.

Daintree National Park

Daintree National Park

Silvan painting the gutter

Silvan painting the gutter

lovely waterfall-breakfast with our gorgeous "boss", marvelous Michelle

lovely waterfall-breakfast with our gorgeous „boss“, marvelous Michelle

En realidad, todo sería maravilloso – si no fuera por nuestro auto- caravana, el cuál debemos venderlo antes de nuestra partida. Poco a poco sentimos la presión del tiempo (concientemente no lo queremos llamar „estrés“), ya que el 23 de julio viajaremos a Singapur y luego a Hong Kong, antes de regresar el 8 de agosto a „nuestra“ escuela en Myanmar por tercera ocasión. Pero bueno al fin y al cabo nuestro objetivo de mejorar el idioma Inglés fué cumplido.

¿Por qué estamos aquí en Cairns disfrutando de la tranquilidad, y por qué nuestros próximos meses de viaje serán tranquilos y sin estrés, descubriras en el artículo „12 meses – 12 preguntas – 12 respuestas“ la clave está en la última pregunta – la pregunta 12.

Ah, y aquí está la solución porque Vero hace esa mueca de miedo:

El „horrible monstruo“ resulta ser tan solo un canguro amigable que solo quería decir „hola“ a Vero tomándola sorprendente de la mano. Aquí en Australia, los canguros son también muy educados!

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Bueno esto ha sido todo por hoy. Les enviamos unos saludos muy cordiales y hasta el próximo artículo (el cuál aparecerá a mediados de agosto).

Silvan y Verónica

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Mas fotos en el menu sobre „Fotos Australia“

No Stress „down under“ (english)

Already 10 weeks in Australia

Before we begin with the travel report, here a little riddle:

In which monster-animal’s eyes looks Vero here that she makes such terrible face? You will find the answer at the end of this report …

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So let’s get started …

Stress ?? What is that? The last time we had stress was … when we started our trip exactly 12 months ago. In the meantime, we have banned this word from our vocabulary. In particular, the last eight weeks here in Australia were anything but stressful. We are currently experiencing the most quietest weeks of the whole trip so far. And that is – according to the current situation – a good thing. But what happened in the last couple of weeks?

After our campervan-tour through the Australian outback, we made the first stop in Proserpine, a small town on the east coast. For three weeks, we lived and worked in a small campsite, where we helped with the catering and cleaning. Kay and Ray, the owners of the camp, made us from the very beginning feeling like family members – we spent a lot of time with them, and they thaught us the real Australian way of life (BBQ, beer, rugby … and endless generosity and warmth). One oft he most fascinating things oft he camp was the big fridge in the size of a living room: A true land of plenty, wchichs, contents were free available for us day and night. We gladly would have stayed longer with Kay and Ray and their lovely family – but we had to go north to Cairns to sell our campervan on time.

on an excursion with Kay & Ray

on an excursion with Kay & Ray

Veronica and Kay preparing Pizza for 70 guests

Veronica and Kay preparing Pizza for 70 guests

the very best fridge in the world...!!!

the very best fridge in the world…!!!

In Cairns (where we still are), we live and work with Michelle: For „food and accommodation“, we help with various repair and renovation work in her home, do cooking, take the dogs daily wor walks on the beach… and enjoy the beautiful excursions and conversations with our wonderful „boss“: Michelle loves the nature and national parks around Cairns. And her passion for it is highly contagious! Again and again she brings us to hidden natural beauties that remain hidden from the „normal“ tourists. She surprises us with picnics on the most remote places in the Daintree rainforest. This rainforest north of Cairns deserves special explanation: As the oldest rainforest in the world, he is a real gem! Between gigantic trees, giant ferns, palms, wild streams and impenetrable thicket one can imagine easily how our planet must have looked like, when it was still inhabited by dinosaurs.

Silvan painting the gutter

Silvan painting the gutter

lovely waterfall-breakfast with our gorgeous "boss" Michelle

lovely waterfall-breakfast with our gorgeous „boss“ marvelous Michelle

Daintree National Park

Daintree National Park

Actually, everything is wonderful – if it were not still our campervan which we should sell before our departure of Australia. Slowly we get into time pressure (we deliberately do not want to use the word „stress“). Because already on 23 July we fly via Singapore to Hong Kong, before we fly on August 8 for the third time to „our“ school in Myanmar.

If you want to know why we are so much enjoying the momentary calm times here in Cairns, and why our next travel months should be rather quiet and stress-free, you are most welcome to read the article above „12 months – 12 questions – 12 answers“. The answer ist fo find in the last question – question number 12.

Oh, and here is the solution to the riddle at the beginning, why Vero looks sooooo anxious:

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The „horrible monster“ only turns out to be a harmlesss kangaroo that just wants to be friendly and say „Hellol“ to Veronica by (very surprisingly though!!) shaking her hand. Here in Australia, the kangaroos are just more well behaved!

Kind regards – until the next report (expected in mid-August).

Silvan & Veronica

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Erste Schritte in Australien…

Warum nach Australien??? 17 der 20 giftigsten Schlangen und Spinnen der Welt leben auf diesem Kontinent, in den Gewässern wimmelt es von bis zu 7 Meter langen Krokodilen, und baden kann man sowieso nirgendwo, da das Meer mit tödlichen Box-Jellyfishes (Quallen) und Haien verseucht ist. Also nochmals: Warum nach Australien?

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Ganz ehrlich: Es war eine kurzfristige und äusserst spontane Entscheidung: Im Internet fanden wir einen sehr günstigen Flug nach Darwin – ein paar Klicks, einen Tag Aufenthalt in Kuala Lumpur, und schon waren wir in Australien. (Dass wir mit der berüchtigten „Malaysa Airlines“ reisten, machte das Ganze zusätzlich etwas spannender. Aber trotz allen Negativ-Schalagzeilen um diese Airline: Der Flug war wunderbar!) In Darwin angekommen, wussten wir anfangs gar nicht, was wir anstellen sollten. Nach über neun Monaten Asien brauchten wir erst einige Momente, um uns in der „westlichen Welt“ wieder zurechtzufinden. Unser Plan war es, einen Campervan zu kaufen um den „roten Kontinent“ auf eigene Faust zu erkunden. Und dies ging erstaunlich schnell und unkompliziert: Nach nur drei Tagen waren wir bereits Besitzer eines alten Campervans, und nur zwei Tage später brachen wir auf ins „wilde australische Outback.“

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Dass alles so schnell und reibungslos ablief, ist vor allem zwei Personen zu verdanken: Dino und Winnie. Wir hatten das grosse Glück, dieses australisch-taiwanesische Paar kurz nach unserer Ankunft in Darwin kennenzulernen. Sie standen uns von Anfang an mit Rat und Tat zur Seite beim Autokauf und halfen uns, das alte Gefährt auf unser Abenteuer vorzubereiten. Am allerwichtigsten waren aber Dinos Tips über das Leben (und Überleben) im Outback: Der richtige Umgang mit wilden Tieren, Waldbrände, kleine Autoreparaturen… Kurz gesagt: Alles, was man fürs Reisen in dieser für uns total neuen Welt wissen sollte. Zum Beispiel ist es unerlässlich, immer einen vollen Benzinkanister mitzuführen. Tankstellen sind teilweise mehrere hundert Kilometer voneinander entfernt – was aber noch lange nicht heisst, dass (wenn man mit leerem Tank dort ankommt) auch tatsächlich Benzin vorhanden ist.

Dino, Winney & Zoey

Dino, Winney & Zoey

Die unendliche Weite, die Einsamkeit und die endlosen Distanzen in Australien sind etwas wirklich Spezielles und für uns Europäer schlicht und einfach unvorstellbar! Man muss es erleben, um es zu glauben! Wir lernten beispielsweise Bernie, einen Pub-Musiker kennen: Sein „Arbeitsgebiet“ umfasst mehrere hundert Quadratkilometer: Er „beliefert“ regelmässig verschiedene Pubs im Northern Territory mit seiner Live-Musik und fährt dafür teilweise über 350 km durch entlegenste Gebiete von einer Kneipe zur nächsten um für Farmer, Chauffeure und Minenarbeiter Musik zu machen. (Unter „entlegene Kneipe“ verstehen wir: ein einsames Pub an der Strasse, das nächste Haus 20 Minuten und das nächste Dorf eine Stunde entfernt.)

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Auf unserer Reise besuchten wir u.a. den weltbekannten Kakadu oder den (noch viel schöneren) Lichtfield-Nationalpark mit seinen erfrischenden Wasserfällen. Immer wieder beeindruckend waren die leuchtroten Sonnenuntergänge und die wohl klarsten und schönsten Sternenhimmel, wie man sie nur im australischen Outback erleben kann! Unsere Reise führte uns weiter in die Katherine-Schlucht, zu den Edith-Falls und in Richtung Tennant Creek zu den wohl grössten Perlen der Welt, den „Devils Marbles“. Selbstverständlich verlief nicht alles ganz reibungslos, und zwischendurch hatten wir gar richtig Angst: Da war zum Beispiel dieses Buschfeuer, das uns plötzlich überraschte, als wir am Abend friedlich auf einem abgelegenen Campingplatz ein Glas Wein genossen. Oder der Dingo (australischer Wildhund), der etwas zu viel Interesse an Veronica zeigte („er wollte nur spielen!“). Oder die Schlange, die uns plötzlich auf einem Wanderweg überraschte (sonst trugen wir immer Schuhe zum Wandern – aber ausgerechnet an diesem Tag waren wir mit Sandalen unterwegs!) Jedoch verlief alles glimpflich – die am Anfang des Artikels erwähnten australischen Gefahren tönen für uns Europäer immer viel dramatischer als sie in Wirklichkeit sind! Wenn man sich aber an einige minimale Regeln hält, wird man ziemlich sicher nie in Gefahr geraten! In unserem Fall war das Buschfeuer von den Behörden unter Kontrolle (was wir natürlich erst im Nachhinein erfuhren!), der Dingo hätte Vero höchstwahrscheinlich auch ohne unsere Intervention in Ruhe gelassen, und die Schlange tat dies, was alle Schlangen tun wenn sie einen Menschen wahrnehmen: Sie versteckte sich augenblicklich.

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Was wir hier in „down under“ am meisten schätzen, sind die Offenheit, Freundlichkeit, Gelassenheit und den Humor der Australier – sprich „the Aussie way of life!“ Hier scheint es immer für alles eine Lösung zu geben. Und wenn es keine Lösung gibt, dann gönnt man sich ein paar Drinks und schaut wie die Welt am nächsten Tag aussieht. „No worries, mate!“ ist ein Motto, das sich in der Zwischenzeit auch auf uns übertragen hat.

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Besonders beeindruckt sind wir aber von der unkomplizierten Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft, die wir hier angetroffen haben. Stellvertretend dafür sind Dino und Winnie: Wir haben die beiden vorher noch nie gesehen – trotzdem haben sie uns von Anfang an wie beste Freunde behandelt und uns in allen Belangen unterstützt. Einfach so. Ohne sie wäre unsere bisherige Reise wohl kaum so schön und glücklich verlaufen. Oder Ray und Kay, auf deren Campingplatz wir im Augenblick wohnen und arbeiten, und die an Grosszügigkeit nicht zu überbieten sind… Aber was wir hier auf diesem Campingplatz genau tun und wo wir gerade sind erfährst du in unserem nächsten Reisebericht. Und der kommt bestimmt noch vor Juli… bleib dran!!

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Möchtest Du wissen wie es mit unserem Myanmar-Projekt weiter geht? Sorry, da müssen wir dich noch ein wenig um Geduld bitten. Nur soviel: Im Hintergrund läuft so einiges… wir hoffen, dass wir nächsten Bericht informieren können!

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Primeros pasos en Australia

¿Por qué a Australia ??? 17 de las 20 serpientes más venenosas y arañas en el mundo viven en este continente, las aguas están repletas de cocodrilos de hasta 7 metros de largo, y nadar??? en las playas bellísimas??, de ninguna manera!! El mar está infestado de medusas mortales y tiburones. Así que de nuevo: ¿Por qué Australia?

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Sinceramente, fue una decisión extremadamente espontánea: En Internet encontramos un vuelo muy barato a Darwin – unos pocos clics, una estancia de un día en Kuala-Lumpur, y ya estábamos en Australia. (El hecho de que estábamos viajando con „Malaysa Airlines“, le dió un toque más emocionante, pero a pesar de todo los comentarios negativos sobre esta aerolínea, el vuelo fue maravilloso) A nuestra llegada en Darwin, no sabíamos que íbamos a hacer . Después de más de nueve meses en Asia necesitamos un poco de tiempo para encontrar de nuevo nuestro camino en el „mundo occidental“. Nuestro plan era comprar una caravana para explorar el „Continente rojo“ por nuestra cuenta. Y esto fué sorprendentemente rápido y sin complicaciones. Después de sólo tres días, ya éramos propietarios de un autocaravana, y sólo dos días más tarde nos pusimos en marcha hacia el „outback Australiano“ .

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Todo se dió tan rápido y sin problemas, sobre todo gracias a dos personas: Dino y Winnie. Tuvimos la suerte de conocer a esta pareja australiana/ taiwanés poco después de que llegamos a Darwin. Desde un principio nos ayudaron con el asesoramiento y la asistencia en la compra del autocaravanas. Lo más importante sin embargo, fueron los consejos de Dino acerca de la vida (y la supervivencia) en el Outback australiano: El manejo adecuado de los animales salvajes, los incendios forestales, reparaciones de automóviles, etc … En resumen: Todo lo que se necesita saber para viajar en Australia, para nosotros totalmente un mundo nuevo. Por ejemplo, es imprescindible llevar siempre una caneca adicional llena de gasolina. Las gasolineras se encuentran a cientos de kilómetros de distancia de una a otra, pero esto no significa que si llegas allí dispongan en realidad de gasolina.

Dino, Winney & Zoey

Dino, Winney & Zoey

La inmensidad, la soledad y las distancias interminables en Australia son algo verdaderamente especial y para los europeos simplemente inimaginable! Y bueno para mi el observar que en más de trecientos kilómetros de viaje no hubo ni una alma, fué imprescionante. Tienes que vivirlo para creerlo! Nos enteramos, por ejemplo por medio de Bernie, un músico australiano que su „área de trabajo“ contiene varios cientos de kilómetros cuadrados: Él lleva la alegría de su música regularmente a varios bares en el Territorio del Norte. Con su música en vivo viaja unos 350 kilómetros a través de las zonas más remotas de taverna en taverna llevando música a los agricultores, choferes y mineros de las diferentes zonas. (El término “ taverna remota“ significa: un bar solitario en la carretera, la casa más cercana es a 20 minutos y el pueblo más cercano a una hora de distancia.)

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En nuestro viaje visitamos, entre otros el mundialmente famoso Parque Nacional de Kakadu, pero también el menos famoso pero más bello, el Parque Nacional de Lichtchfield. Siempre impresionante fueron sus atardeceres rojos, sus cascadas bellísimas y probablemente los cielos más claros y estrellados que se puede ver únicamente en el interior de Australia! Posteriormente nuestro viaje nos llevó hacia las cascadas de Katherine y Edith continuando hacia Tennant Creek con sus perlas, probablemente más grandes del mundo, los „Devils Marbles“. Por supuesto, no todo salió a pedir de boca y hubo incluso el momento donde tuvimos mucho miedo, por ejemplo: hubo un incendio forestal que nos sorprendió derepente, cuando disfrutabamos del atardecer/anochecer tranquilamente en un camping remoto. O el dingo (perro salvaje de Australia), el cuál mostró demasiado interés en Verónica (“ o tal vez sólo quería jugar!“). O la serpiente que de repente nos sorprendió en el sendero de nuestra caminata (siempre llevabamos zapatos para trekking – pero precisamente este día realizamos la caminata con sandalias!). A pesar de todo nunca nos pasó nada. Todos los peligros mencionados al inicio de este artículo suenan más peligrosos de lo que son! Importante es seguir las reglas indicadas, y de esta manera siempre permanecerás fuera de peligro! En nuestro caso, el incendio forestal estaba controlado por parte de los guardabosques ( por supuesto nosotros nos enteramos de este facto después del hecho!). El dingo se hubiese alejado por si solo de Vero probablemente sin ninguna intervención, y la serpiente hizo exactamente eso, cuando perciben un ser humano acercándose a ellas : ocultarse al instante.

...also Krocs!

…also Krocs!

Lo que más valoramos aquí en „Down Under“, es la franqueza, la amabilidad, la serenidad y el humor de los australianos – es decir, aquí parece que siempre encuentran una solución para todo. Y si no hay una solución, entonces primero disfrutas de unas copas y al siguiente día miras como se ver cómo se ve la situación. „No worries mate!“ es el lema de los australianos, que también lo hemos adoptado como nuestro lema tambien.

...and Veronica. With Kangoroo.

…and Veronica. With Kangoroo.

Particularmente nos impresionó, la amabilidad, hospitalidad y la manera uncomplicada con la que toman muchas situaciones. Dignos representantes son Dino y Winnie: nunca antes los vimos, pero sin embargo nos trataron desde el principio como a unos de sus mejores amigos y nos apoyaron en todos los aspectos. Sin ellos hubiese sido nuestro viaje muy simple. O Ray y Kay , una pareja muy generosa que vive y trabaja en un lugar para hacer campanento.. Pero que hacemos allí?? exactamente esto y mucho más te contaremos en el próximo informe sobre nuestro recorrido, el cuál será publicado antes de julio … Estén atentos !!

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¿Quieres saber cómo va con nuestro proyecto Myanmar? En este punto les pedimos un poco más de paciencia. En cortos: Hay muchas cosas qué debemos organizar … esperamos que podamos informarles en el próximo artículo!

Devils Marbles

Devils Marbles

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First steps in Australia

Why going to Australia ??? 17 of the 20 most poisonous snakes and spiders in the world live on this continent, in the waters are polluted with up to 7 meter long crocodiles, and you can swim anyway nowhere, because the sea is infested with deadly boxing Jellyfishes and sharks. So again: Why Australia?

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Honestly, it was an extremely spontaneous decision: On the Internet we found a very cheap flight to Darwin – a few clicks, a day stay in Kuala Lumpur, and we were in Australia. (The fact that we were traveling with the infamous „Malaysa Airlines“ made the whole thing even a little more exciting, but despite all the negative headlines of this airline: the flight was wonderful!) After arriving in Darwin, we knew at first did not know what we should do. After more than nine months Asia we needed at the beginning a few moments to find our way in the „western world“ again. Our plan was it to buy a campervan in order to explore the „Red Continent“ on your own. And this went surprisingly fast and uncomplicated: After just three days, we were already owners of an old campervans, and only two days later we set off into the „wild Australian Outback!“

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That everything went so quickly and smoothly is thanks to two wonderful people: Dino and Winnie. We had the good fortune to get to know this Australian-Taiwanese couple shortly after we arrived in Darwin. They helped us right from the start with advice and assistance when buying a car and helped us to prepare the old van for our adventure. Most importantly, however, were Dinos advice about life (and survival) in the Outback: The proper handling of wild animals, bush fires, small car repairs … In short: Everything you need to know for traveling in this for us brandnew world. For example, it is most important to always have a extra container with fuel in your car. Fuel stations are sometimes several hundred kilometers away from each other – but this does not mean that if one arrives there with an empty tank that fuel is actually available.

Dino, Winney & Zoey

Dino, Winney & Zoey

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The vastness, the loneliness and the endless distances in Australia are something truly special and for us Europeans simply unimaginable! You have to experience it to believe it! Bernie, a pub musician me met on the way, explained us that his „work area“ hast he size of several hundred square kilometers. He „supplies“ regularly several pubs in the Northern Territory with his live music. To do so, he travels sometimes 350 km through the most remote areas from one pub to the next to play for farmers, drivers and miners (The term „remote pub“ means: a lonely pub on the road, the nearest house 20 minutes and the next village an hour away.)

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On our trip we visited, among many others, the world-famous Kakadu or the (much nicer) Light Field National Park with its refreshing waterfalls and pools. Always impressive were the red shining sunsets and probably the clearest and most beautiful sky of stars, as you probably only can see it in the Australian outback! Our journey took us further to the Katherine Gorge, to Edith Falls and towards Tennant Creek to the probably largest pearls in the world, the „Devils Marbles“. Of course, not everything went quite smoothly, and every now and than we got really afraid: for example, there was this bush fire which surprised us suddenly, as we enjoyed the evening peacefully on a remote campsite with a glass of wine. Or the dingo (Australian wild dog), who showed a little too much interest in Veronica („he only wanted to play!“). Or the snake that suddenly surprised us on a hiking trail (normaly we always wore shoes for walking – but precisely on that day we were with sandals!). But everything went off easily – the mentioned dangers at the beginning of the article are in fact much less dramatic than they seem to be! If you follow some minimum rules, you will almost certainly never be in danger! In our case, the mentioned bush fire was under control by the authorities (which of course we learned only after!), the dingo would probably have left Vero alone even without our intervention, and the snake did exactly what probably all the snakes do when they perceive a man: It moved away instantly.

...also Krocs!

…also Krocs!

 

What we value most here „down under“ are the openness, friendliness, serenity and humor of the Australians. People here always seem to have a solution for everything – „the Aussie way of life!“. And if there is no solution, then you can treat yourself a few drinks and watch how the world looks like the next day. „No worries, mate!“ Is a motto that has transferred in the meantime also to us.

Particularly impressed were we by the unconditional helpfulness and hospitality we have encountered here. Representatives of these are Dino and Winnie: Neither have we met the two oft hem before, nor were we family or relatives: yet they treated us right from the start as best friends and supported us in all respects. Without them, our previous trip would hardly have been so beautiful and happy. Or Ray and Kay, on their campsite where we lived and worked recently, who can not be surpassed in generosity … But what we exactly did in this camp and what we are heading for next, you read it in early July here on our blog. Stay tuned in…

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Want to know how it goes on with our Myanmar project? Sorry, we need to ask you for a little more patience. Just this: We are very active! We hope that we can inform more in the next report.

Devils Marbles

Devils Marbles

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Ab ins Kloster!

Myanmar ohne Buddhismus? Kann man sich nicht vorstellen! Buddhismus ohne Mönche? Geht nicht! Buddhistische Mönche ohne Meditation? Unmöglich! Sprich: Wenn man sich in Myanmar integrieren will, muss man sich auf jeden Fall mit der Religion und der Meditation auseinandersetzen.

Da wir ab August oder September planen, für mehrere Monate an „unserer“ buddhistischen Klosterschule in Sagaing Hill zu unterrichten, und weil wir schon immer mehr über Buddhismus und Meditation lernen wollten, beschlossen wir uns für 10 Tage in ein abgelegenes Kloster zurückzuziehen und diesen Wünschen nachzugehen.

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Pontschi, der Schulleiter von Aung Myae Oo, hat für uns das wohl bekannteste Meditationszentrum Myanmars ausgewählt und uns persönlich dort hingebracht. Auf dem Weg ins Kloster haben wir uns verschiedene Pagoden und andere bekannte religiöse Stätten angeschaut. Ein Gerücht besagt, dass es in Myanmar mehr Buddha-Statuen und Pagoden als Einwohner gibt. Und nach dieser Reise können wir bestätigen: An diesem Gerücht ist definitiv was dran!

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the Golden Rock

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Zugegeben, die Ankunft im Kloster war alles andere als sanft: Kaum angekommen, wurden Vero und ich buchstäblich auseinandergerissen, unsere Pässe wurden eingesammelt und wir wurden ins Bett geschickt. „Morgen um 3.30 Tagwache, um 4 Uhr beginnt die erste Meditation!“ lautete die Anweisung des verantwortlichen Mönchs – diese Worte waren zugleich Begrüssung und Verabschiedung.

…halt wie im Kloster!

Meine Zelle war, wie man sich eine Klosterzelle halt vorstellt: Ein Holzbrett zum schlafen (keine Matraze!) und weiter nichts. IKEA scheint in diesem Kloster noch ein Fremdwort zu sein…

Schnell gewöhnten wir uns an den für uns doch eher ungewöhnlichen Tagesablauf: Wie erwähnt die frühe Tagwache, Meditation, 6 Uhr Frühstück, Meditation, 10.30 Mittagessen (ab 12 Uhr darf strikte nichts mehr gegessen werden!), Meditation, Meditation, Meditation und dann früh ins Bett. Jeden zweiten Tag hatten Vero und ich Gelegenheit, uns für etwa eine Stunde zu treffen und uns ein wenig auszutauschen. Das Frauenkloster (nahe an einem Dorf) war gut 2 km vom Männerkloster, das ziemlich im Wald versteckt war, entfernt. (Bestimmt wurde das absichtlich so gemacht, damit die Männer nachts nicht ins Dorf abschleichen können um Bier zu besorgen.) Im Wissen, dass wir nur 10 Tage hier sind, konnten wir uns an fast alle, teilweise sehr strengen Regeln halten. Theoretisch hätten wir weder Handys benutzen noch mit anderen Insassen sprechen dürfen (es gab Nonnen, die einen Kleber „bitte nicht ansprechen“ auf ihrer Robe trugen). Auch Fernsehen, Schmuck, Bücher (abgesehen von buddhistischer Literatur) oder Musik waren verboten. Und für Mönche gilt anscheinend die klare Regel: Es darf NICHT im Stehen gepinkelt werden. Wie gesagt, an fast alle Regeln haben wir uns gehalten…

Meditation Hall

Meditation Hall (with Mosquito Protection)

Mehr als bloss „entspannen“

Bei uns im Westen kennt man Meditation vor allem (fälschlicherweise) als Entspannungstechnik. Jedoch – das haben wir in diesen 10 Tagen deutlich gelernt – steckt viel mehr dahinter. Möchte man sich richtig mit Meditation befassen, dann reichen 10 Tage bei weitem nicht aus. Um es in einem abstrakten Vergleich zu verdeutlichen: Wäre der „Umfang“ von der echten Meditation 1 Kilometer lang, dann haben wir während unserem Aufenthalt gerade mal 1 cm davon kennen gelernt. Verständlich?

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Tür an Tür mit einer Kobra

Viele der Mönche, die in diesem Kloster wohnen, leben in kleinen Holzhütten (sogenannten „Kutis“) abgelegen im Wald. Dort haben sie ihre Ruhe und können in der Einsamkeit mehrere Stunden täglich ungestört meditieren. Das heisst: Fast ungestört! Wäre da nicht Silvan gewesen! Auf meinen abendlichen Erkundungsspaziergängen bin ich teilweise bis zu den entferntesten Kutis vorgedrungen – stets bewaffnet mit einem Holzstock, um mich gegen Schlangen, die ab und zu meinen Weg kreuzten, verteidigen zu können. Eine spezielle Begegnung hatte ich bei einer kleinen Höhle, weit entfernt vom Kloster, am Fusse eines Abhangs. Seit sieben Jahren ist diese Höhle von einem Mönch bewohnt, der dort – wie könnte es anders sein – meditiert. Auf meine Frage, ob er keine Angst vor Giftschlangen habe, lächelt er sanft – so sanft, wie es halt nur ein buddhistischer Mönch kann. Dann zeigt er auf eine kleine Höhle, etwa drei Meter entfernt von seiner, und erklärt gelassen: „Seit Jahren lebt hier eine 2 Meter lange Kobra. Wir sind beste Nachbarn.“ „Das ist aber sehr gefährlich!“, war logischerweise meine Reaktion. „Die Kobra macht mir nichts – schliesslich bin ich Mönch!“ lautete seine Antwort, wieder untermalt von diesem sanften Lächeln. Was soll man auf dieses Argument noch erwidern? Aber anscheinend – wie ihr gleich nachher erfährt – hat er recht…

Cobra-Cave (on the left side is the entrance to the Monks cave)

Cobra-Cave (on the left side is the entrance to the Monks cave)

Kein typischer Mönch

Auf einem weiteren Spaziergang lernte ich zufälligerweise Mokkhita kennen: Auf den ersten Blick glich er mit seinen blauen Augen, dem nackten Oberkörper und seinem grossen Tattoo auf dem Oberarm überhaupt nicht einem buddhistischen Mönch. Er ist Deutscher, 33 Jahre alt und seit mehreren Jahren in diesem Kloster am meditieren. Seine Bekanntschaft war ein wahrer Gewinn: Er war der einzige Mönch, mit dem ich auch kontroverse Fragen zum Thema Buddhismus und Meditation klären konnte (die anderen Mönche wollten nicht darüber sprechen, da es sie zu sehr von der Meditation ablenkte). Ich durfte Mokkhita auch zu seinem Meditationsplatz, weit entfernt vom Kloster, auf einem Hügel mit traumhafter Aussicht, begleiten. Der Platz erinnert wegen seiner aussergewöhnlich schönen Lage an den „Königsfelsen“ aus dem Film „Lion King“. Wenn Mokkhita nicht als Naturarzt andere Mönche behandelt oder im Dorf auf Betteltour ist (wie es für buddhistische Mönche üblich ist), lebt, meditiert und schläft er auf diesem Hügel. Eine Mahlzeit pro Tag reich für ihn. Den Weg durch den Wald zu seinem Meditationsplatz lief er, wie immer, Barfuss. „Hast du keine Angst vor Schlangen?“, fragte ich auch ihn. „Die Schlangen machen mir nichts – schliesslich bin ich Mönch!“ – seine klare Antwort. Hab ich das nicht schon einmal gehört…?

Mokkhita on "his" rock next to his meditation place

  Mokkhita on „his“ rock next to his meditation place

Mokkhita treating his patients

Mokkhita treating his patients

Wertvolle Erfahrungen

Eines stand für uns nach diesen 10 Tagen Kloster fest: Mönch, resp. Nonne, werden wir bestimmt nie. Aber die Erfahrung möchten wir auf keinen Fall missen. Einmal während 10 Tagen auf jeglichen Komfort zu verzichten, und sich nur mit sich selber, der Meditation und der Lehre Buddhas auseinanderzusetzen, war sehr bereichernd. Zudem haben wir nun ein viel besseres Verständnis für die jungen Novizen und Nonnen, die wir in Aung Myae Oo unterrichten: Es ist – vor allem für Jugendliche – wirklich nicht einfach, täglich um 4 Uhr aufzustehen oder ab 12 Uhr nichts mehr essen zu dürfen.

Für unseren nächsten längeren Myanmar-Aufenthalt sind wir nun auf jeden Fall bestens gerüstet!

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monks queing for food

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Pagodas everywhere… No wonder is Myanmar called „the Golden country“