Zum dritten Mal in Myanmar

Von Abfallbergen, Überschwemmungen und viel Optimismus

Wir hatten uns viel vorgenommen für unsere dritte Rückkehr nach Myanmar – sehr viel! Bei unserem letzten Besuch haben wir uns klare Ziele gesetzt, was wir an „unserer“ Schule Aung Myae Oo alles verändern möchten. Doch damals sah unsere Welt in einem zentralen Punkt noch ganz anders aus: Veronica war noch nicht schwanger. Deshalb mussten unsere Ziele und Pläne für die kommende Reise den neuen Umständen entsprechend angepasst werden.

Jedoch sah es am Anfang so aus, als ob wir überhaupt nicht nach Myanmar reisen könnten: Die ungewöhnlich starken Monsunregen anfangs August haben fast überall im Land Überschwemmungen verursacht und viele Todesopfer gefordert. „Ist es nicht grobfahrlässig, während der Schwangerschaft in ein Katastrophengebiet zu reisen?“ Wie oft haben wir uns diese Frage gestellt! Nach langem Überlegen und diversen Rücksprachen mit der Schule haben wir uns schlussendlich doch entschieden, nach Mandalay zu aufzubrechen: Denn glücklicherweise war genau diese Region von den intensiven Regenfällen verschont geblieben.

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Viel hat sich seit unseren letzten beiden Besuchen in Aung Myae Oo nicht verändert: Wie immer schliefen wir auf dem Boden, duschten uns mit dem brauen schmutzigen Flusswasser und passten uns in allen Bereichen ganz dem Leben im Kloster an. Die Schülerzahlen sind im Vergleich zum Vorjahr einmal mehr gestigen: Über 2350 Kinder besuchen nun Aung Myae Oo – die Schule platz buchstäblich aus allen Nähten! Während wir aus den Medien erfuhren, dass sich die Schweizer Lehrpersonen über die schlechte Luft in den heimischen Schulzimmern beklagen, standen wir erneut vor über 80 Kindern in hoffnungslos überfüllten, stickigen und viel zu engen Schulzimmern und versuchten den Kindern mit allen Mitteln etwas Englisch beizubringen. Die grossen Schülerzahlen bringen aber noch ein anderes riesiges Problem mit sich: Endlose Berge von Abfall! Leider ist man sich in Myanmar gewöhnt, den Abfall einfach auf den Boden zu werfen. Das Land versinkt im Abfall-Chaos: In den Gewässern gibt es in der Zwischenzeit wohl mehr Plastik als Wasser, auf Strassen und Feldern muss man sich teilweise den Weg durch den Abfall bahnen, und sogar hinter Klöstern oder Touristenattraktionen stapeln sich endlose Abfallberge… Wenn die Regierung nichts unternimmt, wird Myanmar im Abfall untergehen.

landfill site in Myanmar

landfill site in Myanmar

Wie sagt man so schön: „Jede grosse Reise fängt mit dem ersten Schritt an.“ Nach diesem Motto wollten wir handeln, und wenigstens „unsere“ Schule zu einem sauberen Platz machen und ein „Abfallbewusstsein“ in den Köpfen der Kindern entwickeln (mit der Hoffnung, dass sie unsere Idee weiterverbreiten). Schliesslich möchten wir uns – entsprechend unserer Berufe – für Bildung und Gesundheit einsetzen. Und Gesundheit beginnt mit einer sauberen Umwelt.

behind the school building

behind the school building

Unsere Idee fand grossen Anklang bei der Schulleitung und den Lehrpersonen: Nachdem wir alle 2350 Kinder ausführlich über den richtigen Umgang mit Abfall informiert hatten (Kernbotschaft: Abfall gehört in den Abfalleimer und nicht auf den Boden!), starteten wir die wohl grösste Putzaktion, welche die Schule je erlebt hat.

information for all children

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Und dies mit grossem Erfolg: Aung Myae Oo ist ein richtig sauberer Platz geworden! Auf dem ganzen Schulgelände stehen nun Abfallkübel, die ab jetzt auch gebraucht werden. Und sogar das Recyclen von Pet und Aluminium konnten wir einführen – darauf sind wir besonders stolz! Ob und wie lange die Euphorie anhält, wissen wir nicht. Lehrpersonen und Schüler haben uns jedenfalls versprochen, unser Projekt weiterzuführen und die Schule sauber zu halten.

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Besonders begeistert von unseren Ideen war Aung Thu Phio, ein junger Mönch und Lehrer von Aung Myae Oo: Er hat uns eingeladen, die Schule in seinem Heimatdorf, fast 3 Stunden von Sagaing entfernt, zu besuchen und die Kinder dort im richtigen Umgang mit Abfall zu unterrichten. Dieser Ausflug, die Vorträge vor über Tausend begeisterten Kindern und der Besuch bei Aung Thu Phios Familie weit weg vom Massentourismus gehören zu den ganz grossen Highlights dieser Myanmar-Reise!

Lunch with friends of Aung Myae Oo and Aung Thun Phios family

Lunch with friends of Aung Myae Oo and Aung Thun Phios family

Teaching about garbage in Aung Thun Phios native village

Teaching about garbage in Aung Thun Phios native village

Aber auch in anderen Bereichen waren wir aktiv: Zum Beispiel haben wir allen Lehrpersonen einen Kurs in Erster Hilfe für Kinder gegeben, die Schulapotheke neu eingerichtet, Kindern und Lehrpersonen fleissig Englisch beigebracht und alle nötigen Voraussetzungen geschaffen, dass nun endlich Volunteers in Aung Myae Oo Englisch unterrichten können.

Veronica teaching first aid to the teachers

Veronica teaching first aid to the teacher

Zudem haben wir nun offiziell unsere Stiftung „HEFT Foundation“ (Health & Education for tomorrow“) gegründet, die das Ziel hat, Aung Myae Oo nachhaltig zu unterstützen.

Ja, wir sind wirklich stolz auf alles, was wir im letzten Monat erreicht haben. Und wir sind nach wie vor überzeugt, das Richtige zu tun!

Erschöpft aber glücklich haben wir Myanmar in Richtung Thailand verlassen, um hier einen Freund zu treffen und dann anfangs Oktober nochmals gemeinsam nach Myanmar zurückzureisen. Und wie geht es dann weiter? Sagen wir es mal so: Ab dem 11. Oktober werden wir nach 15 Monaten endlich wieder einmal in der Schweiz Bratwurst essen können. Das ist unser Plan. Aber wie sagt man doch so schön: „Wenn du Gott zum lachen bringen willst, dann erzähl ihm deine Pläne…!“ Wir informieren auf jeden Fall auf unserer Homepage, wie es weiter gehen wird! Bleib dran!!

Wenn einen Einblick in unsere tägliche Arbeit in Aung Myae Oo haben möchtest, empfehlen wir dir den nächsten Artikel „Ein ganz normaler Tag in Aung Myae Oo“ weiter unten auf dieser Seite zu lesen. Viel Spass!

Weitere Fotos: Siehe im Menu „Fotos Asien / Myanmar 3“

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Ein ganz normaler Tag in Aung Myae Oo

Tagebucheintrag vom 11. August 2015

Wie jeden Morgen werden wir um 5.30 geweckt: Nicht etwa von unserem Wecker, sondern vom Lärm diverser Kinder, die irgendwo neben unserer Unterkunft lautstark ihren Schulstoff am auswendig lernen sind. Fast schreiend wiederholen sie immer wieder Chemieformeln, Englisch-Vokabeln oder mathematische Gesetze – so wird wohl nur in Myanmar gelernt!

Wir nutzen die „Frische des Morgens“ und unternehmen einen Spaziergang zwischen den unzähligen Klöstern von Sagaing Hill hin zu unserer Lieblingspagode. Auf dem Weg treffen wir immer wieder buddhistische Mönche jeden Alters an, die auf ihrer täglichen Betteltour nach Essen fragen. Ihr Tag hat schon lange vor unserem begonnen.

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Um 7 Uhr beginnt der Englisch-Unterricht für die Lehrpersonen. Obwohl ihre Arbeit erst um 8.30 beginnt, kommen sie bereits um 7 Uhr freiwillig zur Schule, um von unseren Englisch-Lektionen zu profitieren. Es gibt wohl keine andere so dankbare Aufgabe wie diese äusserst motivierten und eifrigen Lehrpersonen zu unterrichten.

Nach einem kurzen Frühstück – wir haben aus Australien Milchpulver und Müesli mitgebracht – stehen wir wieder vor Schulklassen. Dieses Mal sind es etwa 80 Kinder im Primarschulalter, denen wir in stickigen und überfüllten Schulzimmern einige Sätze Englisch beibringen. Leider ist dieser Unterricht mehr Unterhaltung als echtes Lernen für die Kinder – bei so grossen Klassen und fehlendem Unterrichtsmaterial ist es für uns unmöglich, richtigen Unterricht abzuhalten. Dennoch macht es Spass – und vielleicht werden genau durch diese Kontakte die Kinder ermutigt, noch mehr Englsich zu lernen.

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Wir beobachten immer wieder, wie Schülerinnen und Schüler vor ihren Klassenzimmern oder auf den Treppen sitzen und dem Unterricht lauschen, weil sie drinnen keinen Platz mehr haben. Es ist wirklich heiss – geschätzte 37 Grad. Wir fragen uns, wie man so überhaupt etwas lernen kann!

Aus allen Schulzimmern hört man Kinder im Chor laut schreien. Unterricht in Myanmar bedeutet: Der Lehrer spricht etwas vor, und die Schüler wiederholen (schreien!) genau seine Worte nach, ohne zu überlegen oder hinterfragen, was überhaupt gesagt wurde. Selber zu denken oder kritisch zu fragen gehört nicht in die Schulstube – anscheinend nicht einmal an den Universitäten.

Anfangs haben wir diese Art von Unterricht kritisiert – aber wenn man kritisiert, sollte man auch einen Verbesserungsvorschlag haben. Und den haben wir nicht. Wir haben wirklich keine andere Idee, wie man 80 Kinder unter diesen Verhältnissen besser unterrichten könnte…

Es ist 11 Uhr. Eine kleine Touristengruppe schaut sich interessiert auf dem Schulgelände um. Wir gehen auf sie zu und informieren sie über die Schule und das Leben im Kloster. Wie immer fotografieren sie euphorisch die unzähligen kleinen Mönche und Nonnen, die fröhlich auf dem Schulgelände herumrennen und sie mit Blumen und breitem Grinsen begrüssen. Können sie sich wohl vorstellen, welche Schicksale diese so glücklich wirkenden Kinder erlebt haben?

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Wir haben Pasta (die wir aus Thailand mitgebracht haben) mit Tomatensauce gekocht zum Mittagessen: Da Vero schwanger ist, müssen wir mit der Ernährung besonders vorsichtig sein. Wir haben Nilar, eine Lehrerkollegin, zum Essen eingeladen. Sie probiert zum ersten Mal in ihrem Leben Pasta. In Myanmar wird normalerweise drei Mal täglich Reis gegessen.

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Die Hitze in unserem Zimmer ist erdrückend. Wir machen eine kurze Siesta – arbeiten ist für uns unter diesen Bedingungen unmöglich. Eigentlich ist es Regenzeit, aber Regen haben wir seit Tagen nicht mehr gesehen…

Wir führen Gespräche mit Freunden der Schule, um unsere HEFT-Foundation zu etablieren. Es benötigt extrem viel Zeit, die Bedingungen und Strukturen dafür aufzubauen. Nur schon um ein internationales Bankkonto zu eröffnen mussten wir insgesamt 8 Banken besuchen und unzählige Telefonate führen. Wir sind aber überzeugt, dass sich diese Arbeit auf jeden Fall lohnt – nur so können wir die Schule längerfristig wirklich unterstützen.

In unserem Zimmer erteilen wir jungen Studenten Englischunterricht. Zwei kleine Nonnen und eine Schülerin klopfen an die Türe. Sie schenken uns drei Früchte und blinzeln immer wieder neugierig in unser Zimmer rein. Ausser „Hello how are you“ können sie kein Englisch sprechen. Dafür lächeln und grinsen sie ununterbrochen. Noch mehrere Male besuchen sie uns an diesem Nachmittag. Wie jeden Tag schaut gegen 17 Uhr auch „Dong Dong“, unser kleiner Mönch-Freund vorbei, und schenkt Vero wie immer einen Blumenkranz.

Nach dem Abendessen beginnt um 19 Uhr wieder der Englischunterricht für die Lehrpersonen. Die meisten haben den ganzen Tag unterrichtet, und einige müssen nach der Stunde, also von 20 – 23 Uhr, nochmals zu ihren Klassen gehen. Doch das scheint sie nicht zu stören: Sie nehmen motiviert und diszipliniert am Unterricht teil und sind überglücklich und dankbar, dass Sie mit uns Englisch lernen dürfen. Es ist einfach unglaublich, wie engagiert diese Lehrpersonen sind und sich voll in den Dienst der Schule stellen!

English for the teachers

English for the teachers

Um 21 Uhr schaut der Mönch „Ponchi“, der Schulleiter, bei uns vorbei. „Habt ihr schon gegessen?“, begrüsst er uns lächelnd. Wir sprechen mit ihm über die Zukunftspläne der Schule, unsere Ideen und Ziele. Diese Sitzungen mit „Ponchi“ sind sehr effizient. Er ist offen und dankbar für unsere Vorschläge und Sichtweisen. Wir sind zuversichtlich, unser Abfall-Projekt (mit dem Ziel, die Schule sauber zu halten), schon bald umsetzen zu können. (Siehe Artikel „zum dritten Mal in Myanmar.“)

Es ist 23 Uhr. Noch immer wird im Schulzimmer neben unserer Unterkunft unterrichtet. Unglaublich, wie 12-jährige Kinder um diese Zeit noch Biologie lernen können… Und zu den gleichen Geräuschen, die uns am Morgen aufgeweckt haben, schlafen wir ein: Kinder und Jugendliche, die schreiend ihren Unterrichtsstoff auswendig lernen und am nächsten Morgen wieder vor uns wach sein werden.

So vieles ist an diesem Tag passiert, so vieles durften wir erleben, so vieles haben wir gelernt und erfahren… und doch ist es nur ein ganz normaler Tag für uns an „unserer“ Schule Aung Myae Oo in Myanmar.

Mehr Fotos im Menu „Fotos Asien / Myanmar 3“

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Por tercera vez en Myanmar

Entre montañas de basura, inundaciones y mucho optimismo

Teníamos grandes planes para nuestro tercer regreso a Myanmar – un montón! En nuestra última visita nos hemos fijado metas claras, que es lo que queremos mejorar en „nuestra“ escuela Aung Myae Oo. Pero en aquel entonces nuestro mundo se veía muy diferente: Verónica no estaba embarazada. Por lo tanto las nuevas circunstancias, nuestras metas y planes para el próximo viaje tuvieron que ser ajustadas.
Sin embargo, al principio el tan anhelado viaje parecía que no iba a poder ser realizado, debido a las fuertes lluvias monzónicas a principios de agosto las cuáles causaron inundaciones en casi todo el país y cobraron muchas vidas. „¿No es una negligencia grave, viajar a zona de desastre durante el embarazo?“ ¿Cuántas veces nos hemos cuestionado esta pregunta! Después de pensar mucho acerca de la situación y de realizar varias consultas con las maestros de la escuela, por fin, nos decidimos ir a Mandalay. Afortunadamente, exactamente esta región se escapó de las intensas lluvias.

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Desde nuestras dos últimas visitas en Aung Myae Oo no ha cambiado mucho: Como siempre, dormimos en el suelo, nos duchamos con el agua amarillenta del río y asimilamos rápidamente la vida diaria en el monasterio. El número de los estudiantes se han incrementado una vez más en comparación con el año pasado. Cerca de 2.350 niños asisten ahora a la escuela en Aung Myae Oo. En las aulas ya no existe espacio ni para poner un pie. A la misma vez leímos en los medios de comunicación suizos que los profesores suizos se quejan de la mala calidad del aire en las aulas. Y nosotros estábamos otra vez en frente de más de 80 niños en las estrechas y calurosas aulas y tratábamos de enseñarles Inglés a los niños con todos los medios posibles. Pero el exuberante número de estudiantes traen consigo otro gran problema: montañas de basura sin fin! Por desgracia, en Myanmar la gente tira la basura en cualquier lugar. El país literalmente se hunde en la basura. En las aguas hay probablemente, más plástico que agua e incluso algunas veces en los campos hay que buscar el camino entre montañas de basura. Y para nuestra sospresa, desgraciadamente incluso detrás de lugares turísticos como monasterios y museos apilan interminables montañas de residuos. Si el gobierno no reacciona pronto, Myanmar perecerá entre los residuos.

landfill site in Myanmar

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Como dice el refrán: „Todo gran viaje comienza con el primer paso adelante.“ De acuerdo con este lema queremos actuar, y por lo menos hacer de „nuestra“ escuela a un lugar limpio y tratar de desarrollar una „conciencia sobre la basura“ en la mente de los niños (con la esperanza de que ellos difundan nuestra idea). Después de todo queremos aportar con nuestros conocientos, y estos son en el campo de la educación y salud. Y la salud comienza con un medio ambiente limpio.

behind the school building

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Nuestra idea fué bien recibida por la administración de la escuela y los maestros: Después de que les proporcionamos a todos los 2350 niños una información detallada sobre el manejo adecuado de los residuos (mensaje central: los residuos pertenece a la basura y no en el suelo), lanzamos la mayor campaña de limpieza, que la escuela ha visto.

information for all children

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Y esto fué un gran éxito: Aung Myae Oo se ha convertido en un lugar muy limpio! En toda la escuela ahora existen tachos de basura, que a partir de ahora serán utilizados. E incluso hemos sido capaces de introducir el tema del reciclaje principalmente de PET y aluminio – y particularmente de este hecho estamos orgullosos! Bueno cuánto tiempo durará la euforia? realmente no lo sabemos. Pero en todo caso maestros y estudiantes, se comprometieron a continuar nuestro proyecto para mantener la escuela limpia.

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Especialmente entusiasmo con nuestra idea mostró Aung Thu PHIO, un joven monje y maestro de Aung Myae Oo. Él nos invitó a la escuela de su pueblo natal situada a casi 3 horas de Sagaing para visitar a los niños darles una breve charla sobre el manejo adecuado de los residuos. Este viaje, las conferencias a más de un millar de niños entusiastas y la visita a la familia de Aung Thu PHIOs lejos del turismo de masas son algunos de los grandes momentos de nuestro viaje en Myanmar.

Lunch with friends of Aung Myae Oo and Aung Thun Phios family

Lunch with friends of Aung Myae Oo and Aung Thun Phios family

Teaching about garbage in Aung Thun Phios native village

Teaching about garbage in Aung Thun Phios native village

También hemos estado activos en otras áreas: Por ejemplo, hemos dictado a todos los profesores un curso de primeros auxilios para los niños, hemos reorganizado la pequeña clínica con sus medicamentos. También enseñamos Inglés a niños y profesores y creamos todas las condiciones necesarias para que, finalmente voluntarios puede enseñar Inglés Aung Myae Oo.

Veronica teaching first aid to the teachers

Veronica teaching first aid to the teachers

Además, establecimos oficialmente nuestra Fundación „HEFT Fundación“ (Salud y Educación para el Mañana „), la cuál tiene como objetivo apoyar Aung Myae Oo de manera sostenible.
Realmente estamos muy orgullosos de todo lo que hemos logrado en el último mes. Y seguimos convencidos que estamos haciendo lo correcto!
Exhaustos pero felices, hemos dejado Myanmar con dirección a Tailandia, para encontrarnos con un amigo allí y luego viajar de nuevo a principios de octubre, juntos a Myanmar.
¿Y qué pasará luego? Vamos a ponerlo de esta manera: A partir de el 11 de Octubre, después de 15 meses, por fin, podremos comer salchichas (Bratburst). Y después … ??? Manténgasen en sintonía – pronto les informaremos al respecto en nuestra página web!

Si quieres tener una idea sobre nuestro trabajo diario en Aung Myae Oo, te recomendamos que leas más abajo en esta página el siguiente artículo „Un día normal en Aung Myae Oo“. Diviértansen!

Ps: Más fotos en “Fotos Asia/ Myanmar 3”

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Un día común en Aung Myae Oo

Diario, 11 de agosto del 2015

Como cada mañana nos despertamos a las 5:30. No porque nuestra alarma suena, si no por el ruido causado por varios niños que están memorizando sus lecciones en algún lugar cerca de nuestro alojamiento en voz alta. Casi gritando siguen repitiendo fórmulas químicas, vocabulario de la lengua inglesa o leyes matemáticas – este es la típica forma de aprendizaje en Myanmar!

Nosotros aprovechamos la „frescura de la mañana“ y realizamos cada mañana una pequeña caminata entre los innumerables monasterios de Sagaing Hill hacia nuestra Pagoda favorita. En el camino nos encontramos con monjes budistas de todas las edades los cuáles piden comida cada mañana. Su día ha comenzado definitivamente mucho antes que el nuestro.

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A las 7 de la mañana empiezan las clases de inglés para los maestros. Aunque su horario oficial es a las 8:30, ellos llegan a las 7 de la mañana de manera voluntaria a la escuela, para tomar ventaja de nuestras clases de inglés. Probablemente no hay otra tarea más gratificante como la de dictar clases de inglés a estos profesores motivados y entusiastas.
Después de un desayuno rápido preaparado con leche en polvo y muesli traídos desde Australia estamos de vuelta para dictar clases en la escuela. Esta vez hay cerca de 80 niños en una clase estrecha y calurosa, donde enseñamos Inglés. Por desgracia, esta lección es más de entretenimiento que de verdadero aprendizaje para los niños – con tanta cantidad de estudiantes y la falta de material didáctico, es imposible para nosotros impartir lecciones apropiadas. Aún así, es divertido – y tal vez exactamente a través de esta interacción con los niños queden motivados y aprendan el Inglés, el cuál es muy importante para su futuro.

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Observamos una y otra vez cómo los estudiantes se sientan delante de sus salones de clase o en las escaleras para escuchar las lecciones, porque no hay lugar suficiente en su interior. Hace mucho calor – estimados 37 grados. Nosotrso nos preguntamos, ¿cómo pueden aprender algo en estas condiciones!
De todas las aulas se escucha a los niños gritando en coro. La enseñanza en Myanmar significa: el maestro habla un poco antes, y los estudiantes repiten (gritando!) exactamente sus palabras sin pensar o cuestionar lo que él ha dicho. Al parecer ni siquiera en las universidades los estudiantes cuestionan lo que aprenden y ni siquiera una pregunta crítica tiene cabida en el aula.
En un primer momento criticamos mucho este tipo de enseñanza, pero si uno critica, también tiene que tener una mejor sugerencia, y nosotros no la tenemos. Realmente no tenemos ninguna idea de cómo enseñar mejor a 80 niños bajo estas circunstancias.
Es las 11 de la mañana, un pequeño grupo de turistas miran la escuela y los niños de manera interesada. Nosotros nos acercamos a ellos y les informamos acerca de la escuela y la vida en el monasterio. Como siempre estos fotografían de manera eufórica los pequeños monjes y monjas, los cuáles corren alegremente en el patio de la escuela y les dan la bienvenida a los turistas con flores y una gran sonrisa. ¿Pueden realmente imaginarse los turistas que pasados tienen todos estos niños sonrientes?
Hoy hemos preparado pasta (que hemos traído de Tailandia) con salsa de tomate para el almuerzo. Por motivo del embarazo tenemos que tener mucho cuidado con la dieta. Hoy invitamos a Nilar, una colega. Esta es su primera vez en su vida que prueba pasta. En Myanmar tradicionalmente comen diariamente tres veces al día arróz.

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El calor en nuestra habitación es abrumadora, y decidimos hacer una breve siesta – el trabajo para nosotros en estas condiciones es casi imposible. En realidad, es temporada de lluvias, pero nosotros no hemos visto ni una gota desde hace días …
Mantenemos conversaciones con amigos de la escuela para recolectar informaciones para nuestra Fundación “HEFT”. Se requiere de mucho tiempo para entablar las condiciones y estructuras correctas. Sólo para abrir una cuenta bancaria internacional visitamos un total de 8 bancos y realizamos innumerables llamadas telefónicas. Pero estamos convencidos de que estos ajetreos sin duda valen la pena – sólo entonces podremos realmente apoyar a largo plazo la escuela.
En nuestra habitación, dictamos también clases de Inglés a jóvenes estudiantes, derepente dos monjas y una estudiante tocan a la puerta y con grandes sonrisas nos regalan frutas y curiosamente hechan una mirada a nuestra habitación. A excepción de „Hello ¿how are you?“, no pueden decir nada más en Inglés. Esta tarde nos visitaron repetidamente. Al igual que todos los días a eso de las 5 de la tarde nos visita „Dong Dong“, nuestro pequeño monje amigo, el cuál me regala una corona de flores diariamente.
Después de la cena, a las 7:00 p.m. empieza denuevo las clases de Inglés para los maestros. La mayoría han enseñado durante todo el día, y algunos de ellos tienen horas extras de enseñanza para los niños, por lo que desde las 8:00 11:00 p.m. deben continuar con su enseñanza. Pero eso no parece molestarles: ellos participan muy motivados y disciplinados en la clase y están muy contentos y agradecidos por la oportunidad que tienen para aprender Inglés con nosotros. Es increíble cuanta motivación y energía hay en estos jóvenes maestros, los cuáles ofrecen todo en beneficio de la escuela y su sinnúmero de estudiantes!

English for the teachers

English for the teachers

A las 9:00 p.m. nos visita „Ponchi“ el director, y nos pregunta si ya hemos comido. Lo recibimos con una sonrisa y hablamos con él acerca de los planes futuros de la escuela, nuestras ideas y objetivos. Estos encuentros con „Ponchi“ son muy eficientes. El es abierto y agradecido a nuestras propuestas y puntos de vista. Estamos seguros que nuestro Proyecto de Gestión de Residuos (con el objetivo de mantener la escuela limpia), va a ser puesta en práctica pronto. (Ver artículo „por tercera vez en Myanmar.“)
Es las 11:00 p.m., sin embargo en la aula junto a nuestra habitación aunque parezca increíble siguen los niños de 12 años de edad memorizando en alta voz las lecciones. Y los mismos ruidos, que nos despiertan cada mañana, nos llevan a dormir.
Han pasado tantas cosas este día y nosotros somos tan afortunados de vivir todas estas experiencias y aprender de ellas, pero sin embargo, es sólo un día normal para nosotros en „nuestra“ escuela Aung Myae Oo en Myanmar.

Para disfrutar mas fotos, mira en Menu „Fotos Asien / Myanmar 3“

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For the third time in Myanmar

From waste mountains, floods and lots of optimism

We had big plans for our third return to Myanmar! On our last visit, we have set clear goals about what we want to change in „our“ school Aung Oo Myae. But then, a little miracle happenend and Veronica got pregnant. Therefore, our goals and plans for the upcoming trip had to be adjusted a little bit.

However, it looked at the beginning as if we could not travel to Myanmar this time: The unusually heavy monsoon rains in early August caused floods nearly everywhere in the country and claimed many lives. „Is it not just stupid, to travel during pregnancy in a catastrophe area?“ How many times have we asked ourselves this question! After much deliberation and several consultations with the school, we have finally decided to travel to Mandalay, because fortunately, this region was not too much affected by the intense rains.

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Much has changed since our last not two visits in Aung Oo Myae: As always, we slept on the floor, showered us with the brown dirty river water and quickly adapted to the life in the monastery. The student numbers has increased once more compared to last year: About 2350 children attend Aung Oo Myae now – far too many fort he small school facilities! While we learned from the media that the Swiss teachers complained about the poor air quality in the domestic classrooms, we stood again in front of more than 80 children in hopelessly overcrowded, stuffy and far too narrow classrooms and tried to by all means to teach them some English. But the large numbers of students bring another huge problem: Endless mountains of waste! Unfortunately, people in Myanmar have become accustomed, to throw the trash just on the floor. The country sinks into a waste-chaos: In the lakes and rivers, there is probably in the meantime more plastic than water. On roads and fields, you litterally have to find your way through the garbage, and even behind monasteries or museums are endless mountains of waste… If the government will not solve this problem, soon Myanmar will perish in the waste.

landfill site in Myanmar

landfill site in Sagaing, Myanmar

„Every great journey begins with the first step.“ According to this motto we wanted to act, and at least make „our“ school to a clean place and develop a „waste awareness“ in the minds of our children (with the hope that they will continue to spread our idea). Health and education are our professions (and passions) – that’s why we wanted to start with a clean learning environment.

behind the school building

behind the school building

Our idea was well received by the principale and the teachers: After we had given detailed information about the proper handling of waste (core message: waste belongs in the trash bins and not on the ground) to all the 2350 children, we launched the biggest clean-up campaign which the school has ever seen.

information for all children

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And this with resounding success: Aung Oo Myae has become a really clean place! On the whole school grounds are now garbage bins – and they are being used now! We were even able to introduce the recycling of PET and aluminum – that is something we are particularly proud of! Whether and how long the euphoria will last is very difficult to predict. But the teachers and students promised to continue with our project and to keep the school clean. How great would that be!

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Especially enthusiastic about our idea was Aung Thu Phio, a young monk and teacher of Aung Myae Oo: He has invited us to the school in his native village, almost 3 hours away of Sagaing, to visit and the children there and teach them in the proper handling of waste. This trip, including the lectures to more than a thousand enthusiastic children and the visit to Aung Thu Phios family in a very remote area of Myanmar are among the big highlights of this Myanmar travel!

Lunch with friends of Aung Myae Oo and Aung Thun Phios family

Lunch with friends of Aung Myae Oo and Aung Thun Phios family

Teaching about garbage in Aung Thun Phios native village

Teaching about garbage in Aung Thun Phios native village

But we have also been acitve in other areas: For example, we have given all teachers a course in first aid for children, wer re-launched the school pharmacy, we taught English to children and teachers and diligently created all the necessary conditions that finally volunteers can sart teaching English in Aung Myae Oo school.

Veronica teaching first aid to the teachers

Veronica teaching first aid to the teachers

In addition to that, we have now officially established our „HEFT Foundation“ (Health & Education for Tomorrow „), which aims to support Aung Oo Myae sustainably in the future.

Yes, we are really proud of everything we have achieved in the past month. And we continue to be convinced to do the right thing!

Exhausted but happy, we have left Myanmar towards Thailand, to meet a friend in Bangkok and then travel back again together to Myanmar in early October. And what happens then? We have plans. But as a famous saying says: „If you want to make God laugh, tell him your plans…!“ We will see. Stay tuned – we will inform soon on our website about it!

If you want a real insight into our daily work in Aung Oo Myae, we recommend you to read the next article further down on this page „An ordinary day in Aung Oo Myae“. Have fun!

See more fotos under the Menu: „Fotos Asien / Myanmar 3“

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An ordinary day in Aung Myae Oo

Diary for August 11, 2015

Like every morning we wake up at 5:30: Not through our alarm clock, but through the noise of several children who are learning somewhere near our accommodation loudly their schoolwork at heart. Almost shouting, they keep repeating chemical formulas, English vocabulary or mathematical laws – that’s how people in Myanmar do learn!

We use the „freshness of the morning“ and a walk between the countless monasteries of Sagaing Hill towards our favorite Pagoda. On the way, we meet lots of Buddhist monks of all ages who ask on their daily begging tour for food. Their day has already started long before ours.

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At 7 clock, the English lesson for teachers begins. Although their work starts only at 8:30, they came already at 7 clock voluntarily to school, to take advantage of our English lessons. There is probably no other work that is as rewarding as theaching these extremely motivated and ambitious teachers.

After a quick breakfast – we brought from Australia milk powder and muesli – we go back to school classes. This time we teach a class with about 80 children of primary school age a few English sentences in a stuffy and overcrowded classroom. Unfortunately, this lesson is more entertainment than real learning for the children – with such large classes and lack of teaching materials, it is impossible for us to hold proper lessons. Still, it’s fun – and maybe the children are just through these contacts encouraged to learn more English.

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We observe again and again how students sit in front of their classrooms or on the stairs and listen to the lessons, because they have no place indoors. It’s really hot – estimated 37 degrees. We ask ourselves, how ever children can so learn something under these circumstances!

From all classrooms, we hear children shout in chorus. Teaching in Myanmar means: The teacher speaks a something before, and the students repeat (scream!) exactly his words without thinking or questioning what was ever said. They are not encouraged to think for themselves or to critically question what they learn – apparently, not even in Universities.

At first, we have criticized this type of teaching – but if you criticize, you should also have a suggestion for improvement. And we did not. We really have no idea how to teach 80 children better under these circumstances …

It is at 11 clock. A small group of tourists is walking interested in the school grounds. We go up to them and inform them of the school and the life in the monastery. As always, they euphorically take pictures of the cheerful small monks and nuns, running around happily in the school grounds and welcoming tourists with flowers and a big grin. Will the tourists ever know what tragic fate this so happy acting children might have experienced?

We cook pasta (which we brought from Thailand) with tomato sauce for lunch: As Veronica is pregnant, we have to be extra careful with your diet. We have Nilar, a teacher colleague, invited for lunch. Today, she tries for the first time in her live pasta. In Myanmar, people usually eat rice three times a day.

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The heat in our room is just too much. We make a short siesta – work for us under these conditions is impossible. Actually, it is the rainy season, but we have not seen rain for days …

We hold talks with friends of the school to establish our HEFT Foundation. It needs a lot of time to build up the conditions and structures for it. Only for opening an international bank account, we had to visit a total of 8 banks and lead countless phone calls. But we are convinced that this work is definitely worth – only with our foundation, we will be truly able to give long-term support for our school.

In our room, we give young students English lessons. Two little nuns and a young girl are knocking on the door. They give us three fruits and glimpse repeatedly curious in our room. Except for „Hello how are you“, they can not speak any English. But their smile and grin it continuously. It is not their last visit this afternoon. Like every day at around 5pm, „Dong Dong“, our little monk-friend knocks on the door and gives Vero as a wreath of flowers.

At 7pm, after dinner, the English lessons for teachers start again. Most of them have taught all day, and some will have to return to their classes again after English and teach until 11pm (!). But that does not seem to bother them: Motivated and disciplined, they join the English lessons and are overjoyed and thankful that they are able to learn English with us. It is just amazing how committed these teachers are to their work and their school!

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By 9pm, the monk „Ponchi“, the headmaster, visits us. „Have you eaten yet?“ He greets us with a smile. We talk to him about the future plans of the school, our ideas and goals. These meetings with „Ponchi“ are very efficient. He is open and grateful for our proposals and viewpoints. We are confident to start with our Waste Management Project (with the aim to keep the school clean) soon (see article „For the third time in Myanmar.“)

It is 11pm. There sounds a familiar noise from the classroom near our accommodation. A teacher is still teaching his class. Incredible, how 12-year-old children at this time still can learn biology… Later, we go with the same noises that woke us up in the morning to sleep: Children and adolescents, who are screamingly repeating and learning by heart what they learnt during the day in the lessons. We already know that they will be awake the next morning long before us.

So much has happened that day ,so much were we allowed to experience, so many new things were we allowed to see and learn… and yet, it’s just a normal day for us at „our“ school Aung Oo Myae in Myanmar.

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