12 Monate unterwegs – 12 Fragen – 12 Antworten!

12 Monate – ein Jahr sind wir nun unterwegs. Und noch kein bisschen reisemüde! Als Spezial-Reisebericht für unser 12 monatiges Jubiläum geben wir Antworten auf die 12 Fragen, die wir von „unserem Publikum“ immer wieder gefragt werden. Viel Spass!

  1. Das schönste Reiseerlebnis

Unmöglich zu beantworten! Es lässt sich schlicht und einfach nicht in Worte fassen, was man in 12 Monaten Reise so alles erlebt. Um die Frage wenigstens ein bisschen zu beantworten: Die Herzlichkeit, Grosszügigkeit und Gastfreundschaft, die wir immer wieder erfahren durften, sind wohl das Grösste und Beste, was wir bisher erlebten. Keine Sehenswürdigkeit, keine Touristenattraktion kann da mithalten!

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  1. Das schönste Reiseland

Jedes Land hat seine Reize, Vor- und Nachteile. Für Veronica wäre das schönste Reiseland wohl China mit seiner vielfältigen Küchen und der einzigartigen Kultur.

Silvans Favorit ist Indien: Dieses Land bietet 24 Stunden am Tag Live-Kino. Kein anderes Land ist so vielfältig, magisch, abgefahren und bezaubernd zugleich! 

Drum tour (Xi'an)

Drum tour (Xi’an)

3. Unser „Geheimtip“

 Russland! Dieses Land geniesst – völlig ungerechtfertigt – bei vielen Europäern einen sehr schlechten Ruf. Man muss Russland selber erleben, um die Schönheit dieses Landes und die Herzlichkeit der Menschen zu erfahren. Die völlig „ausgehungerten“ und ständig betrunkenen Russen in den all-Inclusive-Hotels in der Südtürkei vermitteln leider ein völlig falsches Bild dieses wunderbaren Landes.

Babuschcas

Babuschcas

  1. Die ärgerlichsten Momente

 Zwar haben wir von den Buddhisten gelernt, uns so wenig wie möglich zu ärgern. Aber wenn ein Hund unsere beiden (!) elektrischen Zahnbürsten auffrisst, dann hört auch bei uns die Geduld auf!

  1. Die grösste Gefahr

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Giftschlangen, Krokodile, Skorpione… allen diesen wilden Tieren und noch vielen mehr haben wir direkt in die Augen geblickt. „Gefährlicher als jedes wilde Tier ist der Mensch!“, hat uns vor langer Zeit ein alter Indianer gelehrt. Wie recht er doch hat! Wenn man Tiere respektiert und sich an empfohlene Vorsichtsmassnahmen hält, gerät man kaum in gefährliche Situationen.

Naturkatastrophen können immer und fast überall auftreten. Davor blieben wir bisher gottseidank verschont.

Die grösste Gefahr bisher war ganz klar der Strassenverkehr. Da hatten wir mehr als einmal einen Schutzengel. Ebenfalls gefährlich sind alkoholisierte Menschen: Sie sind – im Vergleich zu wilden Tieren – leider völlig unberechenbar.

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  1. Das vermissen wir am meisten

Das Essen aus der Schweiz und Ecuador. Wie oft würden wir so gerne in eine knackige Bratwurst oder einen richtig stinkigen Schweizer Käse beissen!

Und wieder einmal ein Spiel des FC St. Gallen zu sehen wäre ein wünschenswerter Luxus – wenigstens für Silvan.

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  1. Das macht uns traurig

…dass es auch im Juli 2015 noch so viel Armut und Elend auf der Welt gibt. Hätten wir es nicht selber gesehen, würden wir es nicht glauben.

…dass wir auch im Juli 2015 noch so weit von Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau entfernt sind.

…dass es auch im Juli 2015 noch unzählige Kriege gibt und kein Ende in Sicht ist. Geld, Macht, Religion. Lohnt es sich wirklich, dafür zu sterben?

  1. Ist Euch das Reisen noch nicht verleidet?

Nein! Und das wird es sicher auch nie! Zu viel gibt es noch zu entdecken und erleben. Für uns gibt es nichts Spannenderes als fremde Menschen, Länder und Kulturen.

Wir sind erfüllt von grösster Dankbarkeit für alles, was wir bisher erleben durften und in Zukunft noch erleben werden! (Natürlich gab es zwischendurch auch „Reise-Tiefs.“ Aber diese sind nicht der Rede wert.) 

Silvan preparing "Airag" (Horsemilk with Vodka)

Silvan preparing „Airag“ (Horsemilk with Vodka)

  1. Das denken wir über das Leben in der Schweiz

Die Schweiz ist wahrscheinlich eines der schönsten Länder der Welt. Nur schade, dass sich bei den Menschen fast alles ums Arbeiten und Geld verdienen dreht. „Ich habe keine Zeit“ oder „ich habe Stress“ gehören leider zum Standard-Vocabulaire von Herr und Frau Schweizer. Erst wenn wir in ein (gesundheitliches) Tief fallen, wird uns bewusst, dass das Leben noch mehr zu bieten (gehabt) hätte. Schade, dass so viele Menschen nur von ihren Träumen sprechen und sie nicht in Taten umsetzen.

  1. Tips fürs Reisen

 Sei ehrlich, authentisch und neugierig. Behandle die Menschen stets mit Anstand und Respekt. Sei tolerant gegenüber Andersdenkenden. Trau dich aus deiner „Komfortzone“ heraus und lass dich auf Unbekanntes ein. Vertraue deinem Bauchgefühl… und sei dankbar, dass du die Chance hast zu Reisen. Das ist nicht selbstverständlich!

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  1. Wie geht es weiter mit „unserer“ Myanmar-Schule

Im August reisen wir zum dritten Mal nach Myanmar, um Englisch zu unterrichten. In der Zwischenzeit haben wir mit Freunden aus der Schweiz einen Verein gegründet, um an „unserer“ Schule Projekte im Bereich Bildung und Gesundheit zu realisieren. Weitere Infos folgen – wir freuen uns über deine Unterstützung! (P.S: Spenden können von den Steuern abgezogen werden!!!)

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  1. Wie geht es nun weiter?

Bilder sagen mehr als 1000 Worte:

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Eine kleine aber grosse Überraschung hat stattgefunden: Wir werden in Zukunft wohl einen dritten Platz im Flugzeug reservieren müssen 😉

Wir freuen uns riesig auf dieses Ereignis (voraussichtlich im Januar 2016) und sind unendlich dankbar dafür!

(Der aktuelle Reisebericht „No Stress down under!“ mit mehr Infos findest du weiter unten auf dieser Seite)

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