Ab ins Kloster!

Myanmar ohne Buddhismus? Kann man sich nicht vorstellen! Buddhismus ohne Mönche? Geht nicht! Buddhistische Mönche ohne Meditation? Unmöglich! Sprich: Wenn man sich in Myanmar integrieren will, muss man sich auf jeden Fall mit der Religion und der Meditation auseinandersetzen.

Da wir ab August oder September planen, für mehrere Monate an „unserer“ buddhistischen Klosterschule in Sagaing Hill zu unterrichten, und weil wir schon immer mehr über Buddhismus und Meditation lernen wollten, beschlossen wir uns für 10 Tage in ein abgelegenes Kloster zurückzuziehen und diesen Wünschen nachzugehen.

DSC_5294

Pontschi, der Schulleiter von Aung Myae Oo, hat für uns das wohl bekannteste Meditationszentrum Myanmars ausgewählt und uns persönlich dort hingebracht. Auf dem Weg ins Kloster haben wir uns verschiedene Pagoden und andere bekannte religiöse Stätten angeschaut. Ein Gerücht besagt, dass es in Myanmar mehr Buddha-Statuen und Pagoden als Einwohner gibt. Und nach dieser Reise können wir bestätigen: An diesem Gerücht ist definitiv was dran!

DSC_5406

the Golden Rock

DSC_5171

Zugegeben, die Ankunft im Kloster war alles andere als sanft: Kaum angekommen, wurden Vero und ich buchstäblich auseinandergerissen, unsere Pässe wurden eingesammelt und wir wurden ins Bett geschickt. „Morgen um 3.30 Tagwache, um 4 Uhr beginnt die erste Meditation!“ lautete die Anweisung des verantwortlichen Mönchs – diese Worte waren zugleich Begrüssung und Verabschiedung.

…halt wie im Kloster!

Meine Zelle war, wie man sich eine Klosterzelle halt vorstellt: Ein Holzbrett zum schlafen (keine Matraze!) und weiter nichts. IKEA scheint in diesem Kloster noch ein Fremdwort zu sein…

Schnell gewöhnten wir uns an den für uns doch eher ungewöhnlichen Tagesablauf: Wie erwähnt die frühe Tagwache, Meditation, 6 Uhr Frühstück, Meditation, 10.30 Mittagessen (ab 12 Uhr darf strikte nichts mehr gegessen werden!), Meditation, Meditation, Meditation und dann früh ins Bett. Jeden zweiten Tag hatten Vero und ich Gelegenheit, uns für etwa eine Stunde zu treffen und uns ein wenig auszutauschen. Das Frauenkloster (nahe an einem Dorf) war gut 2 km vom Männerkloster, das ziemlich im Wald versteckt war, entfernt. (Bestimmt wurde das absichtlich so gemacht, damit die Männer nachts nicht ins Dorf abschleichen können um Bier zu besorgen.) Im Wissen, dass wir nur 10 Tage hier sind, konnten wir uns an fast alle, teilweise sehr strengen Regeln halten. Theoretisch hätten wir weder Handys benutzen noch mit anderen Insassen sprechen dürfen (es gab Nonnen, die einen Kleber „bitte nicht ansprechen“ auf ihrer Robe trugen). Auch Fernsehen, Schmuck, Bücher (abgesehen von buddhistischer Literatur) oder Musik waren verboten. Und für Mönche gilt anscheinend die klare Regel: Es darf NICHT im Stehen gepinkelt werden. Wie gesagt, an fast alle Regeln haben wir uns gehalten…

Meditation Hall

Meditation Hall (with Mosquito Protection)

Mehr als bloss „entspannen“

Bei uns im Westen kennt man Meditation vor allem (fälschlicherweise) als Entspannungstechnik. Jedoch – das haben wir in diesen 10 Tagen deutlich gelernt – steckt viel mehr dahinter. Möchte man sich richtig mit Meditation befassen, dann reichen 10 Tage bei weitem nicht aus. Um es in einem abstrakten Vergleich zu verdeutlichen: Wäre der „Umfang“ von der echten Meditation 1 Kilometer lang, dann haben wir während unserem Aufenthalt gerade mal 1 cm davon kennen gelernt. Verständlich?

DSC_5255

Tür an Tür mit einer Kobra

Viele der Mönche, die in diesem Kloster wohnen, leben in kleinen Holzhütten (sogenannten „Kutis“) abgelegen im Wald. Dort haben sie ihre Ruhe und können in der Einsamkeit mehrere Stunden täglich ungestört meditieren. Das heisst: Fast ungestört! Wäre da nicht Silvan gewesen! Auf meinen abendlichen Erkundungsspaziergängen bin ich teilweise bis zu den entferntesten Kutis vorgedrungen – stets bewaffnet mit einem Holzstock, um mich gegen Schlangen, die ab und zu meinen Weg kreuzten, verteidigen zu können. Eine spezielle Begegnung hatte ich bei einer kleinen Höhle, weit entfernt vom Kloster, am Fusse eines Abhangs. Seit sieben Jahren ist diese Höhle von einem Mönch bewohnt, der dort – wie könnte es anders sein – meditiert. Auf meine Frage, ob er keine Angst vor Giftschlangen habe, lächelt er sanft – so sanft, wie es halt nur ein buddhistischer Mönch kann. Dann zeigt er auf eine kleine Höhle, etwa drei Meter entfernt von seiner, und erklärt gelassen: „Seit Jahren lebt hier eine 2 Meter lange Kobra. Wir sind beste Nachbarn.“ „Das ist aber sehr gefährlich!“, war logischerweise meine Reaktion. „Die Kobra macht mir nichts – schliesslich bin ich Mönch!“ lautete seine Antwort, wieder untermalt von diesem sanften Lächeln. Was soll man auf dieses Argument noch erwidern? Aber anscheinend – wie ihr gleich nachher erfährt – hat er recht…

Cobra-Cave (on the left side is the entrance to the Monks cave)

Cobra-Cave (on the left side is the entrance to the Monks cave)

Kein typischer Mönch

Auf einem weiteren Spaziergang lernte ich zufälligerweise Mokkhita kennen: Auf den ersten Blick glich er mit seinen blauen Augen, dem nackten Oberkörper und seinem grossen Tattoo auf dem Oberarm überhaupt nicht einem buddhistischen Mönch. Er ist Deutscher, 33 Jahre alt und seit mehreren Jahren in diesem Kloster am meditieren. Seine Bekanntschaft war ein wahrer Gewinn: Er war der einzige Mönch, mit dem ich auch kontroverse Fragen zum Thema Buddhismus und Meditation klären konnte (die anderen Mönche wollten nicht darüber sprechen, da es sie zu sehr von der Meditation ablenkte). Ich durfte Mokkhita auch zu seinem Meditationsplatz, weit entfernt vom Kloster, auf einem Hügel mit traumhafter Aussicht, begleiten. Der Platz erinnert wegen seiner aussergewöhnlich schönen Lage an den „Königsfelsen“ aus dem Film „Lion King“. Wenn Mokkhita nicht als Naturarzt andere Mönche behandelt oder im Dorf auf Betteltour ist (wie es für buddhistische Mönche üblich ist), lebt, meditiert und schläft er auf diesem Hügel. Eine Mahlzeit pro Tag reich für ihn. Den Weg durch den Wald zu seinem Meditationsplatz lief er, wie immer, Barfuss. „Hast du keine Angst vor Schlangen?“, fragte ich auch ihn. „Die Schlangen machen mir nichts – schliesslich bin ich Mönch!“ – seine klare Antwort. Hab ich das nicht schon einmal gehört…?

Mokkhita on "his" rock next to his meditation place

  Mokkhita on „his“ rock next to his meditation place

Mokkhita treating his patients

Mokkhita treating his patients

Wertvolle Erfahrungen

Eines stand für uns nach diesen 10 Tagen Kloster fest: Mönch, resp. Nonne, werden wir bestimmt nie. Aber die Erfahrung möchten wir auf keinen Fall missen. Einmal während 10 Tagen auf jeglichen Komfort zu verzichten, und sich nur mit sich selber, der Meditation und der Lehre Buddhas auseinanderzusetzen, war sehr bereichernd. Zudem haben wir nun ein viel besseres Verständnis für die jungen Novizen und Nonnen, die wir in Aung Myae Oo unterrichten: Es ist – vor allem für Jugendliche – wirklich nicht einfach, täglich um 4 Uhr aufzustehen oder ab 12 Uhr nichts mehr essen zu dürfen.

Für unseren nächsten längeren Myanmar-Aufenthalt sind wir nun auf jeden Fall bestens gerüstet!

DSC_5288

monks queing for food

DSC_5191

Pagodas everywhere… No wonder is Myanmar called „the Golden country“

 

Zurück im „Goldenen Land“

The Golden Rock

The Golden Rock

Es war ein spezielles Gefühl, nach über drei Monaten wieder an „unsere“ Schule in Myanmar zurückzukehren. Wir haben den Ort Ende November mit schönsten Erfahrungen und Erinnerungen verlassen. Wie wird es wohl dieses Mal sein? Wie werden wir empfangen? Waren die Beziehungen, die wir damals aufgebaut haben, nur oberflächlich oder ist da mehr dahinter? Und wäre es nicht besser gewesen, es einfach bei den schönen Erinnerungen von damals zu belassen und nicht mehr zurückzukehren?

Nein! Da wir nach wie vor überzeugt waren, das Richtige zu tun, waren jegliche Zweifel und Unsicherheiten sofort wieder weggewischt. Und spätestens als wir in der Schule ankamen, und sofort von unseren ehemaligen Schülern und Freunden herzlich empfangen wurde, war für uns klar: Hier gehören wir hin!

DSC_5524

Bildung & Gesundheit

Unser letzter Einsatz im November war mit nur gerade 2 Wochen leider sehr kurz. Von den Englischkenntnissen, die sich die Kinder damals angeeignet haben, war nicht mehr viel übrig. Einmal mehr wurde uns klar: Wenn wir hier wirklich etwas bewegen möchten, müssen wir länger vor Ort sein. Dennoch war unser erster Einsatz enorm wichtig: Wir haben damit eine solide Basis für unsere zukünftige Tätigkeit geschaffen und wir konnten wichtige und vertrauensvolle Beziehungen zu SchülerInnen, Schulleitung und LehrerInnen aufbauen.

Gleich am zweiten Tag haben wir wieder angefangen zu arbeiten. Während ich mich mehrheitlich aufs Unterrichten beschränkte, hat Vero auch angefangen, eine saubere Schulapotheke aufzubauen.

DSC_5456

Frühe Hochzeit

Die Tage vergingen wie im Flug, und jeder Tag brachte wieder neue spannende Begegnungen und Erlebnisse. Einmal waren wir beispielsweise bei der Hochzeit einer Lehrerkollegin eingeladen: Im Vergleich zu „unseren“ Hochzeiten beginnen in Myanmar die Festivitäten bereits morgens um 7 Uhr. Die Männer werden mit Zigaretten, die Damen mit Blumen empfangen. Dann beginnt eine farbenfrohe Zeremonie mit endlosen Fotoshootings mit dem Brautpaar. Und dann gibt es (quasi zum Frühstück) so viel Kuchen und Eis, bis man beides nicht mehr sehen kann. Und dann ist auch schon 11 Uhr (vormittags), und die Hochzeit ist bereits vorbei.

As guests, we were dressed in the traditional Myanmar dress.

As guests, we were dressed in the traditional Myanmar dress.

DSC_5152

Zukunftspläne…

Obwohl wir uns bereits an die Herzlichkeit der Myanmaren gewöhnt waren, wurden wir immer wieder aufs Neue überrascht. Täglich wurden uns von Schülern, Freunden oder völlig unbekannten Leuten kleine Geschenke gebracht oder wir wurden zum Essen oder auf Drinks eingeladen. Und egal wo man hinschaut: Man wird garantiert angelächelt! Kein anderes Lächeln ist so ehrlich und kommt so direkt von Herzen wie das „myanmarische!“

Zwar schlafen wir hier ausschliesslich auf dem Boden, waschen uns mit schmutzigem Wasser und verzichten auf jeglichen Komfort. Trotzdem fühlen wir uns in Myanmar wohl wie nirgendwo sonst.

DSC_5501

Wie bereits angetönt, planen wir im Herbst 2015 ein drittes Mal ins „Goldene Land“ zurückkehren – dann aber gleich für mehrere Monate. Nur so können wir an der Schule langfristig und nachhaltig etwas aufbauen und den über 2100 Kindern zu einer besseren Zukunft verhelfen. Auch sind wir daran, eine Organisation zu gründen und Spenden zu sammeln, damit wir verschiedene Projekte realisieren können. (Weitere Infos dazu gibt es spätestens im Juni hier auf dem Blog.) Wir machen dies nicht aus politischen, religiösen und schon gar nicht aus wirtschaftlichen Gründen, sondern einfach nur, weil

wir Spass daran haben und spüren, dass wir das Richtige tun.

Schon jetzt können wir es kaum erwarten, zurück nach Myanmar zu gehen.

Would it not be nice if every student had at least his own bed?

Would it not be nice if every student had at least his own bed?

Ab in den Süden!

Zuerst führt uns unsere Reise aber noch in eine ganz andere Richtung: Die nächsten drei Monate werden wir in „down under“ (Australien) verbringen. Dort werden wir uns aber mehr aufs Englisch lernen statt aufs Reisen konzentrieren. Wir freuen uns jetzt schon riesig auf echte Betten, Pizza, Müesli und all die anderen Annehmlichkeiten für „Körper und Seele“ aus der westlichen Welt!

Möchtest du Wissen was Australien abgesehen von Kängurus und Koalas sonst noch zu bieten hat? Oder hast Du gar Interesse, unser „Myanmar-Projekt“ zu unterstützen? Bleib dran – spätestens Anfang Juni erfährst du mehr!!!

Ganz herzliche Grüsse,

Silvan & Veronica

P.S: Mehr Fotos unter Fotos Asien / Myanmar 2

 

Hacia el monasterio

Myanmar sin budismo? No te puedes imaginar! Budismo sin monjes? No funciona! Monjes budistas sin meditación? ¡Imposible! Entonces: Si deseas integrarte en Myanmar y su cultura, tienes que estudiar sobre su religión y meditación.

Desde que planeamos regresar en agosto o septiembre, a „nuestra“ escuela monástica budista en Sagaing Hill para seguir enseñando, y porque siempre hemos querido aprender más sobre el budismo y la meditación, nos decidimos ir por 10 días a un monasterio budista.

DSC_5294

Pontschi, el director de Aung Oo Myae, escogió para nosotros, al parecer el centro más famoso de meditación en Myanmar y nos llevó personalmente allí. En el camino hacia el monasterio, tuvimos el privilegio de visitar varias pagodas y otros lugares religiosos conocidos. Un rumor dice: que hay más estatuas de Buda y pagodas que residentes en Myanmar. Y después de este viaje, les podemos confirmar: que en este rumor hay definitivamente algo de verdad!

DSC_5406 DSC_5171

La bienvenida al monasterio no fué tan acogedora: Ni bien llegados Silvan y yo fuimos literalmente separados, y enviados a diferente monasterios . Allí recogieron nuestros pasaportes y nos enviaron directo a la cama. Brevemente fuimos avisados acerca de las actividades diarias a realizarse en la mañana y su horario. Despertarse: 3:30 a.m., primera meditación 4:00a.m, desayuno 5:30a.m., fue la declaración del monje y monja responsable.

… Al igual que en qualquier monasterio!

La celda es como uno se imagina: una cama simple de madera para dormir (sin colchón!) Y un armario pequeño a un costado.

Nosotros nos acostumbramos rápidamente a la rutina diaria para nosotros bastante inusual: Después del desayuno, meditación, a las 10.30 Almuerzo (después de mediodía no es permitido comer absolutamente nada hasta el próximo día!), y bueno después a meditar, meditar, meditar, y luego ir temprano a la cama. Cada dos días tuvimos la oportunidad de vernos por alrededor de una hora y charlar un poco, sobre nuestras experiencias. El Convento de las monjas budistas (situado cerca al pueblo) esta ubicado a un poco más de 2 km del monasterio budista masculino, el cuál bastante escondido en el bosque, lejos de todo. (Seguramente lo hicieron intencionalmente para que los hombres en la noche no salgan al pueblo a comprar cerveza.) Sabiendo que nos quedamos aquí sólo por 10 días, hemos sido capaces de mantener casi todas las reglas estrictas. Teóricamente no podíamos usar teléfonos celulares o hablar con otros reclusos (había monjas que tenían un adhesivo en el pecho, „por favor, no hable conmigo“). Incluso, joyas, libros (aparte de la literatura budista) o música son artículos prohibidos. Y para los monjes aparentemente se aplica la regla: orinar SOLO sentados y NO de pie. Según Silvan respetó casi todas las reglas😉.

DSC_5285

Más que simplemente „relajarse“

En nuestro continente sabemos (incorrectamente) que la meditación es una técnica de relajación. Sin embargo – hemos aprendido en estos 10 días – que es mucho más que eso. Si quieres aprender adecuadamente sobre la meditación, 10 días no son nada. Con el fin de aclarar esta descripción abstracta: Si la verdadera distancia de la meditación es de 1 kilometro de largo, entonces nosotros nos encontramos tan sólo en el primer centímetro de distancia después de nuestra estancia en el monasterio. Entendieron?

DSC_5255

Puerta a puerta con una cobra

Muchos de los monjes que viven en este monasterio, viven en pequeñas chozas de madera (llamados „Kuti“) las cuáles están aisladas en el bosque. Allí tienen su tranquilidad y meditan varias horas al día sin ser perturbados. Si no hubiera sido por Silvan que pasó explorando los alrededores del monasterio y descubrió los Kuti más lejanos. Silvan siempre anduvo explorando armado con un palo de madera para defenderse de las serpientes que cruzaban de vez en cuando por su camino. Un encuentro especial fué en una pequeña cueva del monasterio al pie de una ladera. Durante siete años, esta cueva ha sido habitada por un monje – el cuál ha encontrado aquí su paz y tranquildad para proseguir con la meditación. Cuando Silvan le preguntó si no tenía miedo a las serpientes venenosas, gentilmente sonrió – tan suave como solo un monje budista puede . Luego señaló a una pequeña cueva, a unos tres metros de su cueva, y dijo con calma: „Durante años, vive aquí una cobra grande de aproximadamente 2 metros. Ella y yo somos los mejores vecinos „.“ Pero la serpiente puede ser muy peligrosa, responde Silvan rápidamente! “ „La Cobra no me molesta – después de todo, yo soy un monje,“ fue su respuesta, de nuevo acompañado por esta suave sonrisa. ¿Qué puedo decir a este argumento? Pero al parecer el tiene tiene razón …

DSC_5339

 

En otro paseo se encontró Silvan por casualidad con Mokkhita: A primera vista parecía que con sus ojos azules, el torso desnudo y su gran tatuaje en su brazo todo pero no un monje budista. El es un doctor naturópata alemán de 33 años, el cuál vive y medita aquí desde hace varios años. Este ecuentro fué un verdadero beneficio para Silvan: él fué el único monje con quien pudo aclarar una serie de preguntas controvertidas sobre el budismo y meditación (los otros monjes no querían hablar de ello demasiado porque los distrae de la meditación). El le permitió a Silvan acompañarlo a su lugar de meditación, lejos del monasterio en una colina con una vista fantástica. El lugar le recuerdó por su belleza excepcional y su ubicación estratégica sobre una „Roca“ a la película „El Rey León“. Si Mokkhita no trata otros monjes o sale a pedir comida (como es común para los monjes budistas), vive, medita y duerme en esta colina. Una comida al día es suficiente para él. El camino por el bosque para ir a su lugar, los hace con los pies descalzos. „No tienes miedo a las serpientes?“ Silvan le pregunté. „Las serpientes no me hacen nada – después de todo, soy un monje!“ – Fué su respuesta. Silvan reflexiona: ¿No he oído antes eso …?

DSC_5315 DSC_5321

Experiencias valiosas

Una cosa era segura después de estos 10 días en el monasterio: nosotros no cambiaremos nuestra vida normal por los hábitos😉. Pero la experiencia fué de hecho muy valiosa, y el hecho de sacrificar por 10 días todas las comodidades y concentrarse sólo con sí mismo, la meditación y las enseñanzas de Buda, fue muy enriquecedora. Además, ahora comprendemos mejor a los jóvenes novicios en Aung Oo Myae: Es especialmente difícil para los jóvenes y las jóvenes levantarse temprano cada día, comer solo dos veces al día y más de eso deben concentrarse en la escuela.

Para nuestra próxima estancia en Myanmar estamos idealmente equipados con más conocimientos sobre la vida de un monje budista y el budismo en general!

DSC_5261

De vuelta en la „Tierra de Oro“

The Golden Rock

The Golden Rock

Fué una sensación especial, después de más de tres meses estar de vuelta en „nuestra“ escuela en Myanmar. Dejamos el lugar a finales de noviembre con las más bellas experiencias y recuerdos. Cómo será esta vez? ¿Cómo nos van a recibir? Fueron las relaciones que construímos superficiales o hay más? Hubiera sido mejor simplemente guardar los bellos recuerdos del pasado y no volver jamás?

¡No! Nosotros estamos convencidos que estamos haciendo lo correcto, las dudas e incertidumbres fueron borrados inmediatamente en el momento en que llegamos a la escuela, y fuimos recibido de inmediato cálidamente por parte de nuestros ex alumnos y amigos. En este punto estaba claro para nosotros que aquí pertenecemos!

DSC_5501

Educación y Salud

Nuestra última misión en noviembre, por desgracia fué muy corta con tan sólo 2 semanas. Del Inglés que los niños aprendieron, no quedaba mucho. Una vez más nos dimos cuenta de que si queremos realmente hacer una diferencia, tenemos que quedarnos más tiempo en el lugar. Sin embargo, nuestra primera misión fué extremadamente importante: Hemos creado una base sólida para nuestras misiones futuras y esto nos permitió establecer relaciones de confianza con los alumnos, los maestros y el director de la escuela. Inmediatamente el segundo día empezamos a trabajar de nuevo. Mientras Silvan en su mayoría se limitó a dictar clases de Inglés, yo me dediqué también a organizar la pequeña clínica de la escuela.

DSC_5524

El matrimonio en la mañana

Los días pasaron volando, y cada día trajo nuevos encuentros y experiencias emocionantes. Una vez fuimos invitados por ejemplo, a una boda de una maestra: En comparación con „nuestras“ Bodas, en Myanmar comienzan la fiesta a las 7 de la mañana. Los caballeros son recibidos con cigarrillos, y las damas con flores. A continuación, se puede observar una ceremonia colorida con una sesión de fotos interminable. Y luego sirven (casi como desayuno) unas cantidades interminables de pastel y helado hasta que uno se hostiga. Y hasta entonces el reloj da las 11 a.m. y la boda finaliza.

As guests, we were dressed in the traditional Myanmar dress.

As guests, we were dressed in the traditional Myanmar dress.

DSC_5152

Planes para el futuro …

A pesar de que estamos ya acostumbrados a la calidez de la gente de Myanmar, nos sorprendieron una y otra vez. Diariamente fuimos sorprendidos con pequeños regalos por parte de los estudiantes, amigos o personas completamente desconocidas. Y no importa donde se mire, siempre responden con una sonrisa! Ninguna otra sonrisa es tan cálida y honesta.

A pesar de que dormimos en el piso, nos bañamos con agua sucia y renunciamos a todas las comodidades, nos sentimos en Myanmar a gusto probablemente más que en cualquier otro lugar.

Como ya hemos insinuado, planeamos regresar a la „Tierra de oro“ en agosto o septiembre del 2015 por tercera vez y planeamos quedarnos por unos 6 meses. Solo así podremos proseguir con nuestro proyecto a largo plazo y de manera sostenible y podremos aportar con un granito de arena para un mejor futuro de más de 2.100 niños. Además, estamos tratando de establecer una organización y recaudar fondos para poder realizar varios proyectos. ( más información al respecto la tendrán antes de junio aquí en el blog.) Hacemos esto, no por razones políticas, religiosas, y desde luego no por razones económicas, sino simplemente porque sentimos que estamos haciendo lo correcto y la mejor recompensa son las sonrisas de agradecimiento.

Casi que no podemos esperar para regresar a Myanmar.

Would it not be nice if every student had at least his own bed?

Would it not be nice if every student had at least his own bed?

Viaje hacia el sur!

En primer lugar, nuestro viaje nos lleva en una dirección completamente diferente: los próximos tres meses estaremos en „Down Under“ (Australia). Aquí nuestro primer objetivo es mejorar el inglés y no viajar. De todas maneras nosotros estamos muy contentos de volver a tener verdaderas camas, comer pizzas, muesli y todos las otras delicias que nuestro „cuerpo y alma“ necesitan del mundo occidental!

¿Quieres saber que ofrece Australia a más de canguros y koalas? ¿O tienes interés en apoyar nuestro „Proyecto de Myanmar“? Manténte en sintonía – a más tardar a principios de junio tendrás más noticias !!!

Saludos cordiales,

Silvan & Vero

P.S: Mas Fotos en Fotos Asien / Myanmar 2

DSC_5456

Life in a Buddhistic Monestary

Myanmar without Buddhism? Never ever! Buddhism without monks? Just does not work! Buddhist monks without meditation? Impossible! Therefore: If you want to integrate into Myanmar and ist culture, you just have to study about their religion and, of course, meditation.

Since we are planning to return in August or September to „our“ Buddhist monastic education school in Sagaing Hill to continue teaching, and because we have always wanted to learn more about Buddhism and meditation, we decided to go for 10 days at a Buddhist monastery.

DSC_5294

Ponchi, the director of Aung Myae Oo, chose for us apparently the most famous meditation center in Myanmar and personally took us there. On the way to the monastery, we were privileged to visit several pagodas and other known religious sites. A rumor says that there are more Buddha statues and pagodas in Myanmar than residents. And after this trip, we can confirm: in this rumor, there is definitely some truth!

DSC_5171 DSC_5406

The welcoming to the monastery was everything but friendly: As soon as Silvan and I arrived, we were literally separated and sent to different monasteries. They collected our passports and sent us straight to bed. Briefly we were informed about the daily schedule: Waking time 3:30 am, 4:00 a.m first meditation, breakfast 5:30 a.m, meditation, lunch at 10.30, meditation, meditation, meditation… and go to bed early. But without dinner – monks are strictly not allowed to eat anything after noon!The cell was exactly like you would imagine a monestary cell: a simple wooden bed (no mattress!) and a small cupboard to one side.

DSC_5255

We quickly got used to our new lifes. Every other day we had the opportunity to see us for about an hour and have a chat on our experiences. The Convent of Buddhist nuns (located near the town) is located just over 2 km away from the male Buddhist monastery, which is quite hidden in the woods, away from everything. (Surely they did this intentionally for preventing men going out at night for having a beer!) Knowing that we were only here for 10 days, we have been able to keep almost all the strict rules. There were some very strict rules: Theoretically we were not allowed to use any cell phones or talking to other people (there were even nuns who had a sticker on their chest where was written: „Please do not talk to me“). Even jewelry, books (apart from Buddhist literature) or music were prohibited items. And for monks there is apparently the rule: ONLY urinate while sitting, NOT standing. As we said, we (or Silvan) respected almost all the rules.

DSC_5285

More than just „relax“

Most Western people think that meditation is mainly a relaxation technique. This is completely not through, thoug, according to what we have learned in these 10 days. It is much more than that. If you want to properly learn about meditation, 10 days are not enough at all. Let’s describe it with a comparhison: If the actual „distance of meditation“ was 1 kilometer long, then we „walked“ only 1 Centimeter during our 10 days stay at the monastery. Got it?

Cobra next door

Many of the monks living in the monastery live in small wooden huts (called „Kuti“), which are isolated in the woods. There they meditate several hours a day without being disturbed. Had it not been for Silvan who spent his evenings exploring around the monastery and discovering even the most distant Kuti. Silvan always explored armed with a wooden stick to fend off snakes that occasionally crossed his path. A special meeting was in a small cave, far away from the monestary, at the foot of a slope. For seven years, this cave was inhabited by a monk in ordert o meditate. Silvan asked the monk if he had no fear of poisonous snakes. He gently smiled – just as soft as a Buddhist monk can. Then he pointed to a small cave, about ten feet from his cave, and said calmly: „For several years, there has been living large cobra. We have been best neighbours so far.“ „But the snake can be very dangerous!“, Silvan responded quickly. „The Cobra does not bother me – because I am a monk! „was his reply, again accompanied by the soft smile. What can I say to this point? But apparently he has is right, as you can read ruther below…

DSC_5339

No typical monk

In another walk Silvan met by chance Mokkhita: At first glance he did not seem tob e a Buddhist monk with his blue eyes, bare chest and large tattoo on his arm. But, indeed, he was. He is a German naturopathic doctor of 33 years, which has lived and meditated here for several years. This encounter was a real benefit for Silvan: he was the only monk who could clarify a number of controversial questions about Buddhism and meditation (the other monks did not want to talk about it because it distracts them too much from meditation). He even allowed Silvan to accompany him to his place of meditation, far from the monastery on a hill with a fantastic view. The exposed place with its breathtaking beauty remembers on the „King Rock“ oft he Disney film „The Lion King“. If Mokkhita is not healing other monks or goes on „food tour“ (as it is common for Buddhist monks), he lives, meditates and sleeps on this hill. One meal a day is enough for him. He walks the road through the forest to go to his place barefoot. „Are you not afraid of snakes?“ Silvan asked. „Snakes do not make me anything – I am a monk!“, was his response. Silvan reflects: „Have I not heard that before …?

DSC_5315 DSC_5321

 

Valuable experiences 

One thing was certain after these 10 days in the monastery: we will definitely never become monks. But the experience was indeed very valuable, and the fact of not having any comfort for 10 days and focussing only on meditation and teachings of Buddha, was very enriching. And now we understand better „our“ young novices in Aung Oo Myae: It is particularly difficult for young men and women getting up early every day, eat the last meal before 12am and still concentrate in school.

For our next stay in Myanmar we are best prepared with more knowledge about the life of a Buddhist monk and Buddhism in general!

DSC_5288

Back in the „Land of Gold“

The Golden Rock

The Golden Rock

It was a special feeling, tob e back in „our“ school in Myanmar after more than three months. We left the place in late November with the most beautiful experiences and memories. How would it be this time? Will they still recognize us? Wouldn’t it have been better just to keep on traveling with the beautiful memories of the past and never come back?

No! We were convinced that we were doing the right thing, doubts and uncertainties were deleted immediately at the time we got to school. When we arrived, we were immediately greeted warmly by our former students and friends. At this point it was clear that the two of us just belong here!

DSC_5524

Education and Health

Our last mission in November, unfortunately was very short with just two weeks. Not so much oft he English that the children learned back than was left. Once again we realized that if we really want to achieve something sustainable, we have to stay longer in place. However, our first mission was extremely important: We have created a solid foundation for our future missions and this enabled us to establish trusting relationships with students, teachers and the principal. Right on the second day, we started working again. While Silvan mostly confined to lecture in English, I also worked to organize the small school clinic.

DSC_5083

Marriage in the morning

The days flew by, and every day brought new encounters and exciting experiences. Once, for example, we were invited for a wedding of a master: Compared to „our“ wedding ceremonies in the „western world“, the party in Myanmar starts already at 7 in the morning. The Gents are greeted with cigarettes, and ladies get flowers. Than comes a colorful ceremony with an endless photo shooting with bride and groom. And then the guests are being served (almost like breakfast) an endless amount of cake and ice cream until you just can’t eat it any more. And even then the clock strikes 11 am and the wedding ends. We were very glad that we had the unique chance to be guests at this beautiful event.

DSC_5152

The happy wedding couple

 

As guests, we were dressed in the traditional Myanmar dress.

As guests, we were dressed in the traditional Myanmar dress.

Plans for the future …

Although we are used to the warmth of the people of Myanmar, we were astonished again and again by their kindness. Daily we were surprised with small gifts from students, friends or complete strangers. And no matter where you look, people always respond with a smile! No other smile all over the world is so warm and honest.

Although we sleep on the floor, we bathe in dirty water and disclaim all amenities, we feel more comfortable Myanmar than anywhere else.

As already hinted, we plan to return to the „Land of Gold“ in August or September 2015 for the third time and plan to stay for about 6 months. Only then can we continue our long-term project and sustainably and we can provide a bit of a better future for more than 2100 children. We are also trying to establish an organization and raise funds to implement projects. (You will get more information about it around June here in the blog.) We do this not for political, religious, and certainly not for economic reasons, but simply because we feel we are doing the right thing and the best reward is the smiles thank us.

Almost we can not wait to return to Myanmar.

Would it not be nice if every student had at least his own bed?

Would it not be nice if every student had at least his own bed?

Travel south!

First, our journey takes us in a completely different direction: the next three months we will spend in „Down Under“ (Australia). It is less for traveling, but more for learning English. We are excited to once again have real beds, eating pizzas, muesli and all the other delights that our „body and soul“ of the Western world needs!

Want to know what Australia offers more beside kangaroos and koalas? Or are you interested in supporting our „Project of Myanmar“? Stay tuned – by early June you will be supplied with more news !!!

Best regards,

Silvan & Vero

P.S: More pictures under Fotos Asien/Myanmar 2

DSC_5501